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Fernweg

Schluchtensteig

Etappen
6
Gesamtstrecke
rund 119 km

Etappen

Anfang Ziel

Schluchtensteig Etappe 1 von Stühlingen nach Blumberg

Katholische Kirche in Stühlingen → Hauptstraße in Blumberg

Etappe 1

Stühlingen bildet den Startpunkt der Tour. Die Wutachflühen passiert man auf schmalen Pfaden, vorbei an steil aufragenden Felstürmen. Beim Buchberg hat man ein herrliches Panorama. Stühlingen, direkt an der Schweizer Grenze, ist der Startpunkt unseres Fernwanderwegs – das Tor zu einem unvergesslichen Abenteuer. Der Blick auf das Schloss Hohenlupfen, Wahrzeichen der Stadt, stimmt Sie ein, bevor die Landschaft Sie auf den kommenden Kilometern in ihren Bann zieht. In Weizen passieren Sie den Talbahnhof der berühmten „Sauschwänzlebahn“. Das nostalgische Pfeifen der Dampflok wird Sie auf dieser Etappe immer wieder begleiten. In Lausheim-Blumegg lohnt ein Abstecher zur historischen Museumsmühle im Weiler, bevor das Abenteuer richtig beginnt: Es geht hinein in die spektakulären Felswände des Naturschutzgebiets hinein in die spektakulären Felswände des Naturschutzgebiets Wutachflühen. Die „Flühen“ (= Felsen) offenbaren hier ihre wilde Schönheit: Steil aufragende Felstürme, gigantische Farne, bemooste Steine und knorrige Wurzeln zeigen einen „Urwaldabschnitt“ des Südschwarzwalds. Auf teils ausgesetzten schmalen Pfaden erleben Sie Natur pur – Trittsicherheit ist hier unbedingt erforderlich! Schattenspendende Bäume geleiten Sie dann auf den Aufstieg zum Aussichtspunkt Buchberg. Vom dortigen Rastplatz genießen Sie den weiten Blick über die bezwungenen Wutachflühen und die verheißungsvolle Strecke des nächsten Tages. und die verheißungsvolle Strecke des nächsten Tages. Wer über gute Kondition verfügt, kann die Etappe 1 bis zur Wutachmühle verlängern (insg. dann ca. 26 km, 8 Stunden.)

18,4 km ca. 6:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
688 m
Abstieg
435 m

Schluchtensteig Etappe 2 von Blumberg zur Schattenmühle

Blumberg → Schattenmühle

Etappe 2

Das Abenteuer Wutachschlucht beginnt ab dem Sägewerk Wutachmühle. Hier wird das Tal immer schmaler und urwaldartiger. Gegen Ende steigt der Pfad zum Etappenziel an der Schattenmühle am Ausgang der Lotenbachklamm. Tauchen Sie ein in das atemberaubende Abenteuer Wutachschlucht. Schmale Pfade schmiegen sich an‘s Wasser, lassen Sie auf Stegen immer wieder die wilde Wutach überqueren oder führen Sie entlang der Felsen oberhalb des tosenden Wildbachs. Gut gesicherte Felsgalerien und Leitern mit Seilgeländern garantieren dabei Ihren sicheren Halt.  Diese Etappe beginnt mit einer kleinen Mutprobe: Eine 8m lange, steile Treppenleiter führt Sie hinab in die kleine Schlucht des Schleifenbachs, dessen Wasser in drei spektakulären Kaskaden 20 m tosend in die Tiefe stürzt – ein Naturerlebnis, das unter die Haut geht! (Wichtiger Hinweis für alle Abenteuerlustigen mit Vierbeinern: Eine Umgehung für Hunde finden Sie auf unserer Website). Weiter geht es zum geheimnisvollen Wutachaustritt, wo versickertes Wasser eindrucksvoll und lebendig aus dem Berg ins Freie sprudelt. Das Tal um Sie herum wird immer wilder und schmäler, der Pfad schlängelt sich über einen Teppich aus Wurzelwerk direkt entlang der Wutach, und die Vegetation hüllt Sie zunehmend in eine stets urwaldartige Atmosphäre. Majestätische Felswände erheben sich bald links von Ihnen, gesichert durch ein Drahtseilgeländer. Eine wohlverdiente Pause kann am Rastplatz der Schurhammerhütte, eingelegt werden, wo Bänke zum Verweilen und Energietanken einladen. Anschließend windet sich der Pfad hoch in die Felsen, vorbei am rauschenden Tannegger Wasserfall und den Spuren des ehemaligen Kurbads Bad Boll, bis Sie Ihr Etappenziel an der Schattenmühle erreichen. Von hier aus geht es bequem – wahlweise mit dem Linienbus, zu Fuß oder nach Absprache mit Ihrem Gastgeber – dann weiter zu Ihrer wohlverdienten Unterkunft in Bonndorf, Löffingen, Bräunlingen oder Hüfingen.

20,2 km ca. 6:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
416 m
Abstieg
441 m

Schluchtensteig Etappe 3 von Schattenmühle nach Schluchsee-Fischbach

Schattenmühle → Schluchsee-Fischbach

Etappe 3

Von der Schattenmühle aus erreicht man bald die Reste des Räuberschlössles. Von der Rötenbachmündung wendet sich der Weg der Haslachklamm zu. Über Lenzkirch wird Oberfischbach durch das romantischstille Schwendetal erreicht. Schmale Pfade, atemberaubende Felskanzeln, die allgegenwärtig rauschende Wutach und zwei lohnende Abstecher lassen diesen Abschnitt zu einem tagesfüllenden Erlebnis werden. Gleich am Beginn lohnt ein Abstecher in die nahe Lotenbachklamm. Ein paar Schritte später rauscht schon der erste Wasserfall durch die eng beieinander stehenden Felsen. Direkt an der Schattenmühle zieht der Schluchtensteig steil den Waldhang empor, führt dann ein ganzes Stück angenehm horizontal über dem Talgrund entlang und steigt kaum merklich zum nördlichen Talrand auf die Baar hoch. Die wenigen Reste des Räuberschlössle stehen auf einem 80 Meter hohen Felsen direkt über einem der wildesten und eindrucksvollsten Schluchtabschnitte. Unter der nahen Ruine Stallegg donnert die Wutach mit ohrenbetäubendem Getöse über die Staustufe des Flusskraftwerks Stallegg, dem ältesten seiner Art in Baden. Dann geht es weiter der Wutach folgend flussaufwärts. Lange Geröllreißen ziehen vom Hörnle bis in den Fluss, über Stock und Stein wird die Haslachmündung und die Haslachklamm erreicht. Nach Lenzkirch führt der Weg durch das romantischstille Schwendetal bis nach Oberfischbach.

18,0 km ca. 6:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
684 m
Abstieg
315 m

Schluchtensteig Etappe 4 von Schluchsee-Fischbach nach St. Blasien

Oberfischbach → St. Blasien

Etappe 4

Herrliche Ausblicke am Bildsteinfelsen oder bei Muchenland, die gemütlichen Wege am Ufer des Schluchsees und die kleine Windbergschlucht sind die Highlights auf dieser Etappe. Nur wenige Kilometer vom Etappenstart in Oberfischbach entfernt, ragt die felsige Kuppe des Bildsteins aus den Tannen- und Fichtenwäldern. Vom höchsten Aussichtspunktes des gesamten Schluchtensteigs eröffnet sich ein grandioses Panorama: Der Blick schweift über den glitzernden Schluchsee bis zu den fernen Alpen. Einst ein Gletschersee, wurde der Schluchsee aufgestaut und ist heute die höchstgelegene Talsperre Deutschlands – ein Paradies zum Baden, für Wassersport oder eine gemütliche Schifffahrt. Nach der Umrundung des Westufers und einem Zwischenstopp in der Vesperstube Unterkrummenhof führt der Weg wieder in stille Wälder. Mäßig, aber stetig bergauf geht es zum höchsten Punkt des Steiges, dem Krummenkreuz, wo eine Lichtung mit Rastplatz zur Pause einlädt.  Ein nostalgischer Fotostopp bietet sich im Muchenland an, wo uralte Schwarzwaldhöfe von vergangener Zeit erzählen.  Hinter dem Bergdorf Althütte beginnt der steile Abstieg ins Albtal. Bald erklingt das Rauschen des Windbergwasserfalls – Zeichen, dass das große Finale dieser Etappe naht. Über Brücken und Felsen windet sich der Pfad entlang des Windbergbächles abwärts.  Am Ortsrand von St. Blasien öffnet sich der Blick auf den imposanten Dom St. Blasius, der majestätisch zwischen Wäldern und Bergen thront. Hier, in den gepflegten Parkanlagen am sanft plätschernden Ufer der Alb, endet ein ereignisreicher Wandertag voller Natur, Stille und eindrucksvoller Ausblicke. 

19,7 km ca. 6:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
439 m
Abstieg
710 m

Schluchtensteig Etappe 5 von St. Blasien nach Todtmoos

St. Blasien → Todtmoos

Etappe 5

Schmale Pfade über die typische offene Landschaft des Hotzenwaldes mit seinen Bergwiesen und Ausblicken bis zu den Alpen und die Hohwehraschlucht geben der 5. Etappe ihren Reiz. Sie starten Ihre Etappe im Kurpark von St. Blasien und schon nach wenigen Minuten meistern Sie den ersten Aufstieg zum 1.039 Meter hohen Lehenkopf. Nach dem Lusthausfelsen bietet sich Ihnen noch ein letztes, beeindruckendes Panorama auf den imposanten Dom, die riesige Klosteranlage und die charmante Kurstadt. Vom hölzernen Aussichtsturm auf dem Lehenkopf werden Sie für Ihre Mühen reich belohnt: Atemberaubende Weitblicke erstrecken sich bis zum Höchsten des Schwarzwaldes 93 dem Feldberg 93 und im Süden sogar bis zu den Alpen. Ab Dachsberg taucht der Weg ein in die charakteristische, offene Landschaft des Hotzenwaldes. Hier leuchten artenreiche, unter Naturschutz stehende Bergwiesen, durchsetzt mit einem farbenprächtigen Teppich aus Wildblumen, und immer wieder eröffnen sich Ihnen neue Panoramaaussichten bis zu den Schweizer Alpen. Vom beschaulichen Klosterweiher führt der Pfad hinauf auf die weite Hochflächen zum Kreuzfelsen, der mit Schutzhüte und einer grandiosen Aussicht lockt, bevor es weiter nach Ibach geht. Nach dem Ibacher Kreuz wandelt sich das Landschaftsbild erneut. Der Schluchtensteig schlängelt sich steil in Zickzack-Kurven hinab in die Hohwehraschlucht, direkt bis vor die Tore des historischen Wallfahrts- und Kurorts Todtmoos.

18,9 km ca. 6:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
540 m
Abstieg
493 m

Schluchtensteig Etappe 6 von Todtmoos nach Wehr

Todtmoos - Hauptstraße → Wehr - Zielstation beim Alten und Neuen Schloss

Etappe 6

Die letzte Etappe von Todtmoos durch die Wehraschlucht beginnt sanft und lieblich. Im Talgrund rücken die Talflanken dichter zusammen und werden steiler und felsiger, der Weg schmaler. Die finale Etappe von Todtmoos durch die Wehraschlucht beginnt zunächst sanft und lieblich. Hinter dem plätschernden Weiler Schwarzenbach führt der Schluchtensteig dann durch einen lebendigen Mischwald. Unten im Talgrund angekommen, überqueren Sie das rauschende Wasser der Wehra. Bis zu 200 Meter hoch erheben sich die gewaltigen Felswände des Bannwaldes über dem tief unten tosenden Fluss. Hier zeigt sich, wie der Wald sich ohne menschliches Eingreifen entwickelt. Immer wieder auf‘s Neue eröffnen sich atemberaubende Tiefblicke oder weite Panoramen auf die andere Talseite. Mit etwas Glück erspähen Sie vielleicht ein paar scheue Gämsen, wie Sie elegant die steilen Wände erklimmen. Am idyllischen Rastplatz bei der Mettlerhütte haben Sie noch einmal die Gelegenheit, den grandiosen Weitblick bis zu den Schweizer Alpen in vollen Zügen zu genießen. Allmählich verliert der Weg dann an Höhe, bis Sie die beeindruckende Staumauer des Wehra-Stausees überqueren. Anschließend folgt ein entspanntes Ausklingen Ihrer Tour entlang des plätschernden Flusses, vorbei am verlockenden Schwimmbad, das nach der anspruchsvollen, langen Tour zu einer wohlverdienten Abkühlung einlädt, bis zu Ihrem finalen Ziel im Schlosspark. Dort thronen das Alte und Neue Schloss der Herren von Schönau, im Herzen der geschichtsträchtigen Weber- und Textilstadt.

22,8 km ca. 8:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
832 m
Abstieg
1297 m
Gespeichert