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Fernweg

Neckarsteig

Rund 128 km von Heidelberg nach Bad Wimpfen, in 9 Etappen.

Etappen
9
Gesamtstrecke
rund 126 km

Etappen

Anfang Ziel

Neckarsteig - Etappe 1: Heidelberg nach Neckargemünd

Molkenkurweg oberhalb Heidelberg Schloss → Neckargemünd S-Bahnhof Altstadt

Etappe 1

Wanderung von Heidelberg nach Neckargemünd auf rund 13 km. Beginnen oder enden kann man mit der Wanderung in der Altstadt von Heidelberg, offizieller Start- bzw. Zielpunkt ist die "Himmelsleiter" am Molkenkurweg oberhalb des Heidelberger Schlosses. Die Himmelsleiter, ca. 1200 grob behauene Sandsteintreppenstufen, verbindet das Schloss mit dem Königstuhl. Wer die Steigung meiden möchte kann mit der Bergbahn auch bequem zum Königstuhl fahren und die Wanderung von dort aus starten. Vom Königstuhl aus  in 559 m H4fe  kann man bei gutem Wetter 5ber den Oberrheingraben bis zum Pf2lzer Wald sehen. Die Strecke zwischen dem K4nigstuhl und Neckargem51nd f5chrt immer wieder auf und ab. Forstwege und schmale Pfade pr2gen die Wegbeschaffenheit. Auf etwa halber Strecke l4dt die Rasth5tte am Hohlen K2stenbaum zu einer Rast ein. Vom herrlich gelegenen G2msberg-Pavillon aus hat man einen wundersch4nen Blick auf die Neckarschleife bis hin zur Burgfeste Dilsberg. Der Steig f2hrt 5ber den Neckarriedkopf mit der gleichnamigen Schutzh5tte, von der aus man auf den Dilsberg schauen kann. Die Neckarriedkopfh5tte aus dem Dornr4schenschlaf erwacht, wird an Wochendend- und Feiertagen bewirtschaftet. Ein schmaler Pfad verl2uft durch das eindrucksvolle Naturschutzgebiet Felsenmeer mit seinem f5cr diese Gegend typischen roten Buntsandstein. Am Rande von Neckargem51nd liegt die im 12. Jahrhundert erbaute Burg Reichenstein. Von der wohl zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichten Burg sind heute nur noch Mauerreste zu sehen. Sie liegt m2rchenhaft auf einem Plateau von dem man fr5cher in drei T2ler schauen konnte. Endpunkt der Etappe ist der S-Bahnhof Altstadt.

12,7 km ca. 4:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
558 m
Abstieg
631 m

Neckarsteig 1. Etappe: Heidelberg - Neckargemünd

Ab Heidelberg

Etappe 1

Der offizielle Start- bzw. Zielpunkt liegt am Molekekurweg oberhalb des Heidelberger Schlosses. Du kannst deine Wanderung aber auch schon in der wunderschönen Altstadt von Heidelberg beginnen oder dort enden. Die Himmelsleiter – etwa 1.200 grob behauene Sandsteinstufen – verbindet das Schloss mit dem Königstuhl. Unterschätze sie nicht! Wenn du es etwas gemütlicher magst, kannst du die historische Bergbahn nehmen. Oben auf dem Königstuhl, in 559 m Höhe, genießt du bei gutem Wetter einen Blick über den Oberrheingraben bis hin zum Pfälzer Wald. Zwischen dem Königstuhl und Neckargemünd führt dich der Weg durch den herrlichen Stadtwald Heidelbergs mit stetigem Auf und Ab. Ein Stück verläuft er parallel zum Via Naturae, der dir spannende Einblicke in die Natur gibt. Ein schmaler Pfad führt dich außerdem durch das eindrucksvolle Naturschutzgebiet Felsenmeer mit seinem typischen roten Buntsandstein. Forstwege und schmale Pfade wechseln sich ab – etwas, das viele Wanderer besonders schätzen. Etwa auf halber Strecke lädt die Rasthütte am Hohlen Kästenbaum zu einer Pause ein. Vom wunderschön gelegenen Gämsberg-Pavillon hast du einen herrlichen Blick auf die Neckarschleife und auf Neckargemünd. Dein Weg führt weiter über den Neckarriedkopf mit der gleichnamigen Schutzhütte, von der aus du auf den Dilsberg blicken kannst. Die Neckarriedkopfhütte ist von April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen bewirtschaftet, kann aber auf Anfrage auch außerhalb dieser Zeiten geöffnet werden. Kurz vor Neckargemünd stößt du auf die im 12. Jahrhundert erbaute Burg Reichenstein. Von der vermutlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichteten Burg sind heute nur noch Mauerreste übrig, die märchenhaft auf einem Plateau liegen, von dem man früher in drei Täler schauen konnte. Wenn du deine Tour in Neckargemünd beenden möchtest, kannst du von den Bahnhöfen Altstadt oder Bahnhof bequem mit dem ÖPNV zurück nach Heidelberg fahren. Ein besonderes Erlebnis ist aber auch die Rückfahrt mit der Weißen Flotte über den Neckar. Die Anlegestelle findest du am Rande der Altstadt von Neckargemünd. **Sehenswürdigkeiten:** - Heidelberg Altstadt und Schloss - Aussichtspunkt Königstuhl - Felsenmeer - Burg Reichenstein - Neckargemünd Altstadt  

12,6 km ca. 4:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
600 m
Abstieg
650 m

Neckarsteig - Etappe 2: Neckargemünd nach Neckarsteinach

Neckargemünd S-Bahnhof Altstadt → Neckarufer/Schiffsanlegestelle Neckarsteinach

Etappe 2

Auf der 2. Etappe des Neckarsteigs geht es für die begeisterten Wanderer von Neckargemünd über die Burgfeste Dilsberg nach Neckarsteinach. Neckargemünd besticht mit seiner kleinen aber feinen Altstadt und seinem imposanten Stadttor. Im oberen Stadtwald von Neckargemünd gelangt man zur Bockfelsenhütte. Von dieser hat man einen einmaligen Ausblick auf Neckargemünd-Kleingemünd, die Neckarschleife und den Dilsberg mit seiner Feste. Der Tillystein mitten im Wald aufgestellt, erinnert an die Belagerung des Dilsbergs im Dreißigjährigen Krieg durch die Truppen von Tilly. Der Steig führt zwar um die Burgfeste Dilsberg herum, es lohnt sich aber, einen Abstecher durch den beschaulichen Ort Dilsberg mit seiner Burg zu machen. Bei einer Besichtigung kann man von der 16 m hohen Burgmauer herab den Neckar sehen, wie er um den gesamten Berg mäandriert. An der hinteren Stadtmauer, an dem früher eine imposante Friedenslinde stand, lädt ein netter Rastplatz zur Pause ein. Der Verbindungsweg vom Dilsberg nach Neckarsteinach ist ein wunderschöner Pfad durch Laubmischwaldgebiet. In Neckarsteinach überquert man erstmalig den Neckar an einer Staustufe an der man das Schleusen der Neckarschifffahrt verfolgen kann. Die zahlreichen Parkbänke entlang es Neckarste und die nahe gelegene Gastronomie mit den schattigen Biergärten laden zum Verweilen an der Neckarpromenade ein. Oder aber man erkundet die vier Burgen der hessischen Kleinstadt Vorderburg, Mittelburg, Hinterburg, und Burg Schadeck.

9,1 km ca. 3:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
347 m
Abstieg
365 m

Neckarsteig 2. Etappe: Neckargemünd - Neckarsteinach

Ab Neckargemünd

Etappe 2

Neckargemünd begeistert mit seiner kleinen, aber feinen Altstadt und dem imposanten Stadttor. Im oberen Stadtwald von Neckargemünd, in Richtung Neckarsteinach, erwartet dich ein anstrengender Anstieg zur Bockfelsenhütte. Dort wirst du mit einem einmaligen Ausblick auf Neckargemünd-Kleingemünd, die Neckarschleife und den Dilsberg mit seiner Feste belohnt. Mitten im Wald entdeckst du den Tillystein, der an die Belagerung des Dilsbergs im Dreißigjährigen Krieg durch die Truppen Tillys erinnert. Der Steig führt zwar um die Burgfeste Dilsberg herum, aber ein Abstecher lohnt sich unbedingt. Im beschaulichen Ort Dilsberg kannst du die Burg besichtigen und von der 16 m hohen Burgmauer den Blick auf den Neckar genießen, der sich malerisch um den gesamten Berg schlängelt. Am Rosenplatz und am Rudolf-Maurer-Platz findest du Rastmöglichkeiten. In den Sommermonaten werden regelmäßige Führungen angeboten, bei denen du auch den tief in den Fels gehauenen Brunnenstollen besichtigen kannst. Wenn du länger bleiben möchtest, kannst du in der kürzlich sanierten Jugendherberge in den historischen Gemäuern des Festungstors übernachten. Der Verbindungsweg vom Dilsberg nach Neckarsteinach führt dich als wunderschöner Pfad durch Laubmischwald bergab. In Neckarsteinach überquerst du erstmals den Neckar an einer Staustufe, wo du die Schleusen der Neckarschifffahrt beobachten kannst. Zahlreiche Parkbänke entlang des Flusses und die nahe gelegene Gastronomie mit schattigen Biergärten laden dich zum Verweilen an der Neckarpromenade ein. Ganz in der Nähe liegt der Nibelungengarten, wo du innehalten und die Skulpturen auf dich wirken lassen kannst. Neben dem Eichendorff-Museum findest du hier auch das Infozentrum des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald mit der Tourismuszentrale der Stadt Neckarsteinach und einem gemütlichen Café. Oder aber du erkundest die vier Burgen der hessischen Kleinstadt: Vorderburg, Mittelburg, Hinterburg und Burg Schadeck. **Sehenswürdigkeiten:** - Neckargemünd Altstadt - Aussichtspunkt Bockfelsenhütte - Burgfeste Dilsberg - Neckarpromenade in Neckarsteinach - Stauwehr in Neckarsteinach - Ausflugsschifffahrt in Neckargemünd und Neckarsteinach  

9,0 km ca. 3:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
350 m
Abstieg
350 m

Neckarsteig - Etappe 3: Neckarsteinach nach Hirschhorn

Neckarufer/Schiffsanlegestelle Neckarsteinach → Hirschhorn Altstadt

Etappe 3

Die 3. Etappe des Neckarsteigs verläuft auf 16,5 km von der Vierburgenstadt Neckarsteinach nach Hirschhorn. Ein beeindruckendes Bild bietet sich Ihnen beim Besuch der "Vierburgenstadt" Neckarsteinach. Die direkt am Neckarsteig gelegene Ruine Hinterburg wurde um 1100 erbaut. Zur Mittelburg (in Privatbesitz und unter Voranmeldung zu besichtigen) und zur Ruine Burg Schadek lohnt es sich einen kleinen Abstecher zu machen. Der Aussichtspunkt Goetheblick wird mit einem Sandstein-Wegzeichen angekündigt: Ein kleiner Stichweg führt zur gleichnamigen Aussichtsstelle, von der man einen wunderbaren Blick ins Neckartal sowie auf den Dilsberg hat. In herrlichem Mischwald eingebettet steht das Schaubild, ein schützendes Heilszeichen im Wald. Das Rote Bild steht an der Grenze des ehemaligen Klosters Schönau zu Hirschhorn. Es gibt zwei Sagen, die sich um das Rote Bild ranken: Eine Frau gebar als Folge eines Ehebruchs Vierlinge. Dies verbarg sie in einem Korb, um sie an den Neckar zu tragen und zu ertränken. Beim Bildstok wurde sie von einem Förster gestellt, der die Kinder rettete. Oder: ein ungetreuer Vormund hat sich am Roten Bild erhängt und geht heute noch dort um. Das Freischärlergrab mit dem Kreuz direkt an der Strecke ist auf die Badische Revolution 1848/49 zurückzuführen. Die Burg Hirschhorn wurde um das Jahr 1260 gegründet und im 14. Jahrhundert erweitert. Da sie von größeren Zerstörungen verschont blieb, ist sie heute in einem sehr guten Zustand und kann im Rahmen von Fürhrungen besichtigt werden. Die Staustufe und Schleuse ermöglichte Hirschhorn eine Ausdehnung auch auf die andere Neckarseite, dem heutigen Ersheim.

16,2 km ca. 5:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
437 m
Abstieg
411 m

Neckarsteig - Etappe 4: Hirschhorn nach Eberbach

Hirschhorn Altstadt → Eberbach Altstadt

Etappe 4

Die 4. Etappe des Neckarsteigs verläuft auf rund 12,5 km von Hirschhorn nach Eberbach. Die Hoppe-Schutzütte mit Blick auf das Neckartal lädt zur Rast ein. Durch eine Schneise im Wald kann man sehr schön auf Hirschhorn herabblicken. Der Steinerne Tisch wurde 1797 als Rastplatz für Jagdgesellschaften errichtet. Damals war der Blick auf das Schloss Hirschhorn noch frei. Auf dem Neckarsteig umrundet man den Umlaufberg Tannenkopf. Der Gretengrund, ein Bachlauf parallel zum Gammelsbachtal, bietet an heißen Sommertagen ausreichend Schatten. Die Inittiative "Waldklassenzimmer" hat sich dort angesiedelt und dient Kindergärten, Schulen und Vereinen als „Stützpunkt“ für Walderlebnis und Waldpädagogik. Ein wunderschön gelegener Pfad oberhalb der Bahnlinie ermöglicht immer wieder einen Blick auf den Neckar oder auch auf die wunderschöne Stadt Eberbach, direkt am Neckar. In Eberbach hat man die Möglichkeit im parallel zur Uferstraße verlaufenden Park die Neckarschifffahrt bzw. die Ausflugsschiffe zu beobachten oder auch die eindrucksvollen Bronceskulpturen zu bewundern. Die gesamte Etappe ist geprägt von altem Baumbestand.

12,5 km ca. 4:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
418 m
Abstieg
419 m

Neckarsteig 4. Etappe: Hirschhorn - Eberbach

Ab Hirschhorn

Etappe 4

Hirschhorn mit seiner wunderschönen Altstadt ist eine Reise wert. Wer früh startet, sollte beachten, dass das Schloss seine Pforten erst um sieben Uhr öffnet und am Abend um 17:30 Uhr wieder schließt. Die Hoppe-Schutzütte mit Blick auf das Neckartal lädt zur Rast ein. Durch eine Schneise im Wald kann man sehr schön auf Hirschhorn herabblicken. Der Steinerne Tisch wurde 1797 als Rastplatz für Jagdgesellschaften errichtet. Damals war der Blick auf das Schloss Hirschhorn noch frei.  Auf dem Neckarsteig umrundet man den Umlaufberg Tannenkopf. Der Gretengrund, ein Bachlauf parallel zum Gammelsbachtal, bietet an heißen Sommertagen ausreichend Schatten. Die Inittiative "Waldklassenzimmer" hat sich dort angesiedelt und dient Kindergärten, Schulen und Vereinen als „Stützpunkt“ für Walderlebnis und Waldpädagogik. Ein wunderschön gelegener Pfad oberhalb der Bahnlinie ermöglicht immer wieder einen Blick auf den Neckar oder auch auf die wunderschöne Stadt Eberbach, direkt am Neckar. In Eberbach hat man die Möglichkeit im parallel zur Uferstraße verlaufenden Park die Neckarschifffahrt bzw. die Ausflugsschiffe zu beobachten oder auch die eindrucksvollen Bronceskulpturen zu bewundern. Die gesamte Etappe ist geprägt von altem Baumbestand. **Sehenswürdigkeiten:** - Steinerner Tisch - Umlaufberg Tannenkopf - Gretengrund - Eberbacher Altstadt

12,5 km ca. 4:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
453 m
Abstieg
455 m

Neckarsteig - Etappe 5: Eberbach nach Neunkirchen

Eberbach Altstadt → Neunkirchen Ortsrand

Etappe 5

Die Etappe Eberbach-Neunkirchen ist mit 18 km die Anspruchsvollste des Neckarsteigs. Der Breitenstein ist der Hausberg von Eberbach. Der „Neckarsteig“ und der „Eberbacher Pfad der Flussgeschichte" vereinen sich hier zu einem, mit informativen Lehrtafeln ausgestatteten, Wanderweg. Hier erfährt man auf eindrucksvolle Weise, wie sich der Neckar in Jahrmillionen seinen Weg gebahnt hat. Auch die Streuobstwiesen auf dem Breitenstein bieten so einiges an Flora und Fauna. Der Ernst-Hohn-Pavillon, eine Schutzhütte am Schollerbuckel, ist ein einzigartiger Aussichtspunkt. Zur sogenannten Teufelskanzel führt der Neckarsteig auf schmalen Pfaden in herrlichem Mischwaldgebiet. Von dort sieht man den Rockenauer Steinbruch sowie die Schleuse. Bei der Schleuse Rockenau wechselt der Neckarsteig die Flussseite. Die Burgruine Stolzeneckwurde etwa um 1200 erbaut und war ab 1284 als kurpfälzisches Lehen an Dienstleute der Pfalzgrafen vergeben. Nach 1610 wurden die Burg und der zugehörige Burgweiler Krösselbach aufgegeben. Nahezu alpines Gelände passiert man auf dem Gebiet Wilder Waibelsberg beziehungsweise Krösselbacher Hang. Hier ist Trittsicherheit gefragt. Der Reihersee wurde ursprünglich als Futtersee für Reiher gebaut. Heute ist er ein wunderschöner Rastplatz mit Schutzhütte. Das beschauliche Örtchen Neunkirchen hält mit seinem genossenschaftlich geführten Bürgermarkt ein komplettes LEBENSmittel-Angebot für die Wanderer bereit. Neunkirchen ist mit dem RUFtaxi an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Nährere Infos unter: www.neckar-odenwald-kreis.de/ruftaxi+fahrplan 

18,4 km ca. 6:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
730 m
Abstieg
522 m

Neckarsteig 5. Etappe: Eberbach - Neunkirchen

Ab Eberbach

Etappe 5

Der Breitenstein ist der Hausberg von Eberbach. Auf ihm vereinen sich der „Neckarsteig“ und der „Eberbacher Pfad der Flussgeschichte“ zu einem mit informativen Lehrtafeln ausgestatteten Wanderweg. Hier erfährst du eindrucksvoll, wie sich der Neckar in Jahrmillionen seinen Weg gebahnt hat. Auch die Streuobstwiesen auf dem Breitenstein bieten dir eine spannende Vielfalt an Flora und Fauna. Der Ernst-Hohn-Pavillon, eine Schutzhütte am Schollerbuckel, ist ein einzigartiger Aussichtspunkt. Zur sogenannten Teufelskanzel führt dich der Neckarsteig auf schmalen Pfaden durch herrliches Mischwaldgebiet. Von dort siehst du den Rockenauer Steinbruch sowie die Schleuse. Bei der Schleuse Rockenau wechselst du die Flussseite. Die Burgruine Stolzeneck wurde um 1200 erbaut und war ab 1284 als kurpfälzisches Lehen an Dienstleute der Pfalzgrafen vergeben. Nach 1610 wurden die Burg und der zugehörige Burgweiler Krösselbach aufgegeben. Nahezu alpines Gelände passierst du am Wilden Waibelsberg beziehungsweise am Krösselbacher Hang – hier ist Trittsicherheit gefragt. Der Reihersee wurde ursprünglich als Futtersee für Reiher angelegt. Heute ist er ein wunderschöner Rastplatz mit Schutzhütte. Das beschauliche Örtchen Neunkirchen hält mit seinem genossenschaftlich geführten Bürgermarkt ein komplettes Lebensmittel-Angebot für dich bereit. **Sehenswürdigkeiten:** - Kulturlandschaft Breitenstein - Teufelskanzel - Querung einer Staustufe - Burgruine Stolzeneck - Wilder Waibelstein - Dorfbesichtigung Neunkirchen

18,4 km ca. 6:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
730 m
Abstieg
522 m

Neckarsteig - Etappe 6: Neunkirchen nach Neckargerach

Neunkirchen Ortsrand → Bahnhof Neckargerach

Etappe 6

Auf rund 18 km geht auf dieser Etappe von Neunkirchen über Neckarkatzenbach ins Neckartal nach Neckargerach. Herrliche Laubmischwälder prägen die Landschaft. Gegenüber von Neckargerach erhebt sich auf einem bewaldeten Berghang die Minneburg. Ihre jetzige Gestalt verdankt sie dem Ausbau in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Heute ist sie eine mächtige Ruine und ein beliebtes Ausflugsziel. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf das Neckartal. Zwei Grillplätze an der Burg laden zum längeren Verweilen ein. Der Mittelberg, Geotop des Jahres 2018, war ein Umlaufberg, bevor der Neckar vor ca. 200.000 Jahren den Durchbruch geschafft hat und das bisherige Flussbett trockengefallen ist. Die ehemalige Flussschleife ist im Gelände gut zu erkennen. Besonders von der Anhöhe bei Neckarkatzenbach „Aussichtspunkt Linde“ sieht man die ehemalige Ur-Neckarschleife und können so ein Gefühl für die Entwicklung eines solchen Flusslaufes bekommen. Die kleine Gemeinde Neckarkatzenbach besticht durch ihre idyllische Lage und den Blick auf den Mittelberg. In Guttenbach wandert man direkt auf dem Treidelpfad am Neckarufer entlang. Eine Brücke für Wanderer, Radfahrer und Autofahrer verbindet Neckargerach mit Guttenbach. Hier wechselt man auf dem Neckarsteig die Flussseite.

18,1 km ca. 5:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
221 m
Abstieg
404 m

Neckarsteig 6. Etappe: Neunkirchen - Neckargerach

Ab Neunkirchen

Etappe 6

Wunderschöne Laubmischwälder prägen die Landschaft. Gegenüber von Neckargerach erhebt sich auf einem bewaldeten Berghang die Minneburg. Ihre heutige Gestalt verdankt sie dem Ausbau in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Heute ist sie eine mächtige Ruine und ein beliebtes Ausflugsziel. Von hier aus hast du einen schönen Ausblick auf das Neckartal. Zwei Grillplätze an der Burg laden dich zum längeren Verweilen ein. Der Mittelberg, Geotop des Jahres 2018, war einst ein Umlaufberg, bevor der Neckar vor etwa 200.000 Jahren den Durchbruch schaffte und das damalige Flussbett trockenfiel. Die ehemalige Flussschleife kannst du im Gelände noch gut erkennen. Besonders vom Aussichtspunkt „Linde“ bei Neckarkatzenbach siehst du die alte Ur-Neckarschleife und bekommst ein Gefühl für die Entwicklung eines solchen Flusslaufs. Die kleine Gemeinde Neckarkatzenbach besticht durch ihre idyllische Lage und den Blick auf den Mittelberg. In Guttenbach wanderst du direkt auf dem Treidelpfad am Neckarufer entlang. Eine Brücke für Wanderer, Radfahrer und Autofahrer verbindet Neckargerach mit Guttenbach. Hier wechselst du auf dem Neckarsteig die Flussseite. **Sehenswürdigkeiten:** - Burgruine Minneburg (Guttenbach) - markante Kerbtäler (Klingen) - Umlaufberg Mittelberg - Aussichtspunkt Linde

17,6 km ca. 4:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
350 m
Abstieg
470 m

Neckarsteig - Etappe 7: Neckargerach nach Mosbach

Bahnhof Neckargerach → Altstadt

Etappe 7

Auf 13,6 km geht es auf dieser Neckarsteig-Etappe von Neckargerach über die Margaretenschlucht nach Mosbach. Der Margaretenschlucht Pfad ist bestückt mit etlichen Infotafeln zur Geologie. Die Wanderstrecke führt oberhalb entlang der Bahnschiene mit wunderbarem Blick auf das Neckartal und auf den Mittelberg bis zum Einstieg der Margaretenschlucht. Das Passieren der Margaretenschlucht empfiehlt sich bei guter Witterung. Bei Regen oder kalten Temperaturen ist mit Behinderungen zu rechnen, da immer wieder wasserreiche Stellen überquert werden müssen. Zu beachten ist ebenso, dass der Wanderweg über Felsstufen an gefährlichen Steilwänden erfolgt. Die Schlucht steht schon seit 1940 unter Naturschutz. Die kleinere Schlucht Ludolfsklinge fügt sich ebenso in das Landschaftsbild. Die Gebiete Hamberg, Henschelberg und Schreckberg zeichnen sich vor allem durch artenreiche Wiesen- und Wacholderheiden, markante Felsbänke und Schutthalden, sowie reich strukturierte Waldränder und Gebüsche aus. Die Vielfalt der Kulturlandschaft auf den Muschelkalkböden wurde durch die frühere Nutzung als Äcker, Weinberge, Wiesen und Weiden geprägt. An den Hängen wurden einst Trockenmauern aus Kalk- oder Buntsandstein angelegt um die Anbauterrassen zu stützen. Heute bieten die Mauern spezialisierten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Die historische Altstadt Mosbachs ist von liebevoll hergerichteten Fachwerkhäusern und mittelalterlichen Straßenzügen geprägt.

13,6 km ca. 4:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
346 m
Abstieg
352 m
Quelle: Christiane Bachert · CC BY-SA 4.0

Neckarsteig 7. Etappe: Neckargerach - Mosbach

Ab Neckargerach

Etappe 7

Der Margaretenschlucht-Pfad ist mit vielen Infotafeln zur Geologie ausgestattet. Deine Wanderung führt dich oberhalb entlang der Bahnschiene mit wunderbarem Blick auf das Neckartal und den Mittelberg bis zum Einstieg der Margaretenschlucht. Das Passieren der Schlucht empfiehlt sich nur bei guter Witterung. Bei Regen oder kalten Temperaturen musst du mit Behinderungen rechnen, da immer wieder wasserreiche Stellen überquert werden. Außerdem solltest du beachten, dass der Wanderweg über Felsstufen an gefährlichen Steilwänden verläuft. Auch die kleinere Schlucht Ludolfsklinge fügt sich eindrucksvoll ins Landschaftsbild ein. Die Gebiete Hamberg, Henschelberg und Schreckberg zeichnen sich vor allem durch artenreiche Wiesen- und Wacholderheiden, markante Felsbänke und Schutthalden sowie reich strukturierte Waldränder und Gebüsche aus. Die Vielfalt der Kulturlandschaft auf den Muschelkalkböden wurde durch die frühere Nutzung als Äcker, Weinberge, Wiesen und Weiden geprägt. An den Hängen wurden einst Trockenmauern aus Kalk- oder Buntsandstein angelegt, um die Anbauterrassen zu stützen. Heute bieten diese Mauern spezialisierten Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum. Dein Ziel ist die historische Altstadt von Mosbach mit ihren liebevoll hergerichteten Fachwerkhäusern und mittelalterlichen Straßenzügen. **Sehenswürdigkeiten:** - Margaretenschlucht Pfad mit Info-Tafeln - Fluss-Schleife “Schreckberg-Pfad” - Naturschutzgebiet Hamberg - Altstadt Mosbach

14,0 km ca. 5:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
450 m
Abstieg
450 m

Neckarsteig - Etappe 8: Mosbach nach Gundelsheim

Altstadt → Deutschordensburg Schloss Horneck

Etappe 8

Von Mosbach über die Burg Hornberg bei Neckarzimmern führt diese Neckarsteig-Etappe auf 13 km in die Deutschordenstadt Gundelsheim. Das Mahnmal Neckarzimmern erinnert an die Deportation nahezu aller Jüdinnen und Juden Badens, der Pfalz und des Saarlandes. Es besteht aus einer großen Bodenskulptur in Form eines Davidsterns. Die Burg Hornberg war 45 Jahre lang Residenz von Götz von Berlichingen und wurde vermutlich im 11. Jahrhundert gegründet. Dank einer Fuß - und Radwegbrücke wird der Bahnhof mit dem Ortsteil Haßmersheim auf der anderen Neckarseite verbunden. Die Michaelskapelle steht inmitten eines Landschaftsschutzgebietes auf dem Michaelsberg. Sie gilt als eines der ältesten Kirchengebäude der Region. Die sogenannte Himmelsleiter führt durch die terrassenartig angelegten Weinberge „Himmelreich“ und verbindet den Michaelsberg mit der Deutschordenstadt Gundelsheim. Auf dem „Historischen Pfad“ durch die Altstadt kann man einen Ausflug in die Geschichte der Stadt machen. Das Schloss Horneck ist schon von weitem zu sehen und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Neckarburgen Ehrenberg, Burg Guttenberg und Burg Hornberg. Zusammen mit der Burg Guttenberg war die Burg Horneck wichtiges Glied der Verbindungswege zwischen Heilbronn und Heidelberg. Heute dient die Schlossanlage als Heimathaus Siebenbürgen der Siebenbürger Sachsen mit angeschlossenem Siebenbürgischen Museum zu ihrer Geschichte. Außerdem beherbergt das Schloss ein Hotel.

13,1 km ca. 4:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
435 m
Abstieg
441 m

Neckarsteig 8. Etappe: Mosbach - Haßmersheim - Gundelsheim

Ab Mosbach

Etappe 8

Am Mahnmal Neckarzimmern wirst du an die Deportation nahezu aller Jüdinnen und Juden Badens, der Pfalz und des Saarlandes erinnert. Es besteht aus einer großen Bodenskulptur in Form eines Davidsterns. Die Burg Hornberg, vermutlich im 11. Jahrhundert gegründet, war 45 Jahre lang die Residenz von Götz von Berlichingen. Dank einer Fuß- und Radwegbrücke gelangst du bequem vom Bahnhof in den Ortsteil Haßmersheim auf der anderen Neckarseite. Ein weiteres Highlight ist die Michaelskapelle, die inmitten eines Landschaftsschutzgebiets auf dem Michaelsberg steht. Sie gilt als eines der ältesten Kirchengebäude der Region. Über die sogenannte Himmelsleiter wanderst du durch die terrassenartig angelegten Weinberge „Himmelreich“ und erreichst die Deutschordenstadt Gundelsheim. Auf dem „Historischen Pfad“ durch die Altstadt kannst du einen Ausflug in die Geschichte der Stadt machen. Schon von weitem siehst du Schloss Horneck, das in unmittelbarer Nachbarschaft der Neckarburgen Ehrenberg, Burg Guttenberg und Burg Hornberg liegt. Zusammen mit Burg Guttenberg war Schloss Horneck ein wichtiges Glied der Verbindungswege zwischen Heilbronn und Heidelberg. Heute dient die Schlossanlage als Heimathaus Siebenbürgen der Siebenbürger Sachsen mit angeschlossenem Siebenbürgischen Museum. **Sehenswürdigkeiten:** - Mahnmal deportierter Jüdinnen und Juden Badens in Neckarzimmern - Burg Hornberg - Michaelskapelle auf dem Michaelsberg - historischer Pfad und Altstadt Gundelsheim - Schloss Horneck in Gundelsheim - Siebenbürgisches Museum in Gundelsheim

13,1 km ca. 4:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
435 m
Abstieg
441 m

Neckarsteig - Etappe 9: Gundelsheim nach Bad Wimpfen

Bahnhof Gundelsheim → Altstadt Bad Wimpfen

Etappe 9

Die Neckarsteig-Etappe Gundelsheim-Bad Wimpfen verläuft von der Deutschordenstadt Gundelsheim über Burg Guttenberg in Haßmersheim-Neckarmühlbach, Bad Rappenau-Heinsheim nach Bad Wimpfen und ist 13,5 km lang. Der Neckarsteig führt direkt an der Burg Guttenberg vorbei. Sie ist eine spätmittelalterliche Höhenburg die nie zerstört und seit fast 800 Jahren kontinuierlich bewohnt wurde. Die Anlage beherbergt u.a. die Deutsche Greifenwarte sowie ein Burgmuseum und ein Restaurant. Im Jüdischen Friedhof außerhalb vom Bad Rappenauer Teilort Heinsheim wurden schon seit dem 16. Jahrhundert die Toten aus Bad Rappenau und aus weiteren 25 jüdischen Gemeinden in der Umgebung beerdigt. Er zählt zu den eindrucksvollsten jüdischen Friedhöfen Süddeutschlands. Auch die ehemalige Synagoge im Ortskern von Heinsheim ist ein Zeugnis alter jüdischer Geschichte. Die im 10. Jahrhundert erstmals erwähnte Bergkirche ist ein Sakralgebäude und somit eines der ältesten Bauten. Die Burg Ehrenberg oberhalb von Heinsheim führt bis in das 12. Jahrhundert zurück. Schon von weitem kann man das Wahrzeichen von Bad Wimpfen, den Blauen Turm, sehen. Bad Wimpfen ist die größte Kaiserpfalz nördlich der Alpen und mit einer imposanten Stadtgeschichte ein Highlight für das man etwas mehr Zeit einplanen sollte.

14,2 km ca. 4:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
210 m
Abstieg
192 m

Neckarsteig 9. Etappe: Gundelsheim - Bad Rappenau - Bad Wimpfen

Ab Gundelsheim

Etappe 9

Direkt am Weg liegt die Burg Guttenberg, eine spätmittelalterliche Höhenburg, die nie zerstört und seit fast 800 Jahren kontinuierlich bewohnt wird. Heute findest du dort die Deutsche Greifenwarte, ein Burgmuseum sowie ein Restaurant. Im Jüdischen Friedhof außerhalb des Bad Rappenauer Teilorts Heinsheim wurden seit dem 16. Jahrhundert die Toten aus Bad Rappenau und 25 weiteren jüdischen Gemeinden der Umgebung beerdigt. Er zählt zu den eindrucksvollsten jüdischen Friedhöfen Süddeutschlands. Auch die ehemalige Synagoge im Ortskern von Heinsheim ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Geschichte. Zudem lohnt sich ein Besuch der Bergkirche, die bereits im 10. Jahrhundert erwähnt wurde und zu den ältesten Sakralbauten der Region gehört. Oberhalb von Heinsheim entdeckst du die Burg Ehrenberg, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Das Schloss in Heinsheim wird heute als Hotel-Restaurant genutzt. Immer wieder genießt du von hier wunderbare Ausblicke auf die terrassenartig angelegten Weinberge. Schon von weitem begrüßt dich das Wahrzeichen von Bad Wimpfen: der Blaue Turm. Die Stadt gilt als größte Kaiserpfalz nördlich der Alpen und beeindruckt mit ihrer imposanten Geschichte. Plane hier ruhig etwas mehr Zeit für deine Erkundung ein. **Sehenswürdigkeiten:** - Burg Guttenberg und Ehrenberg - Jüdischer Friedhof - Bergkirche Heinsheim - Schloss Heinsheim - Wegabschnitt am Neckarufer - Stauffische Kaiserpfalz und denkmalgeschützte historische Altstadt von Bad Wimpfen

14,0 km ca. 5:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
233 m
Abstieg
220 m
Höhenprofil 142–277 m
277 m 5,5 km 142 m 9,7 km 0 km 14 km
Gespeichert