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Fernweg

Goldsteig Südroute

Südliche Route des Goldsteigs durch den Bayerischen Wald.

Etappen
15
Gesamtstrecke
rund 230 km

Etappen

Anfang Ziel
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Goldsteig S 08 Verzweigung Kulzer Moos – Neunburg v.W.

Etappe 8

Kurz nach Kulz und gleich nach dem Prackendorfer Moos stößt der Wanderer auf die Gabelung des Goldsteigs. An einer Kreuzung mitten im Wald teilt sich der Wanderweg in die Nord- und die Südroute. Die südlichere Route ist keinesfalls die einfachere Strecke - im Gegenteil: Während sich die hintere Tour immer weiter, langsam aber stetig nach oben schraubt, ist die Strecke über den südlichen Vorwald geprägt von vielen Auf- und Abstiegen, hat aber auch viele Vorzüge und vor allem herrliche Fernblicke. Über Dautersdorf geht es gemächlich aber landschaftlich äußerst reizvoll hin zur Wallfahrtskapelle Schönbuchen und von hier - bergab auf schönen Waldpfaden und Wegen - bis nach Kröblitz. Ohne nennenswerte Anstrengungen führt der Goldsteig den Wanderer weiter, bis zu einem Wegweiser, der zu einem kleinen Abstecher zum sagenhaften Druidenstein verführt. Wieder auf dem Weg zurück, ist schon bald die Pfalzgrafen-Residenz Neunburg vorm Wald mit ihrem schönen, historischen Altstadtkern erreicht.

8,3 km ca. 2:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
129 m
Abstieg
240 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 09 Neunburg v.W. – Mappach

Etappe 9

Über die ehemalige Bahntrasse und eine kleine Brücke, die nochmals einen schönen Blick zurück auf die Kirche von Neunburg vorm Wald gestattet, verlässt der Wanderer diese Station. Eine wellige Wald- und Wiesenlandschaft führt weiter nach Fuchsenhof, Neuhartelshof und Poggersdorf, wo sich eine Rast anbietet. Auf einem wunderschönen Waldweg dann führt der Goldsteig den Wanderer bis nach Haselhof - und damit in den unendlich großen Bereich des Bodenwöhrer Forstes. Es folgt ein schönes Stück naturbelassenen Lehrpfades, ausgestattet mit Infotafeln. Auf leicht moorigem Grund geht's weiter entlang des Warbrucker Weihers bis zum nördlichen Rand von Blechhammer. Dem Wegweiser folgend ist hier auch ein Abstecher nach Bodenwöhr möglich. Vorbei am Birkhof führen Wiesen- und Feldwege dann in Richtung Mappach, dem heutigen Tagesziel.

19,9 km ca. 5:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
218 m
Abstieg
202 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 10 Mappach – Walderbach

Etappe 10

Der Mappacher Hof liegt direkt am Goldsteig. Heute führt der Weg erst mal durch ein größeres Waldgebiet, den Einsiedler Forst, rauf zur Magdalenen-Kapelle. Dort hat die Naturparkverwaltung einen Waldlehrpfad eingerichtet, dem der Wanderer bis zur idyllischen Gaststätte Waldhaus Einsiedel folgt. Hier lässt es sich gut rasten. Nach der Pause geht es wieder leicht bergab zum Regental mit dem Klosterort Reichenbach. Die Klosteranlage hier ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Region. Besondere Beachtung verdient im Inneren der mächtigen romanischen Basilika der feine, reiche Barock. Besonders sehenswert: Fresken und Altargemälde. Zum Schluss geht es noch rüber zum heutigen Etappenort Walderbach, etwa 2 km abseits vom Goldsteig.

12,0 km ca. 3:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
117 m
Abstieg
171 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 11 Walderbach – Falkenstein

Etappe 11

Über Reichenbach geht's zurück auf den Goldsteig. Unterhalb des Klosters folgt der Wanderer einem wunderschönen Pfad immer tiefer in den Wald. Der traumhafte Gipfel des Pfaffensteins - ein markantes Felsgebilde - ist das erste Ziel: Eine Bank lädt hier zu einer Pause ein. Krottenthal, Reste eines alten Steinbruches und die sehenswerte Burgruine Lobenstein sind die nächsten Stationen. Es lohnt den Turm zu besteigen - die Aussicht über die Landschaft ist herrlich! Über Zell, Woppmansberg und Mantelberg geht's weiter nach Birkenau, wo wieder ein kurzer Abstecher lohnt - zur Heiligenkammer, Felsbastion und Naturdenkmal. Nächstes Highlight: die markante Kirche Marienstein, von der aus schön die Burg Falkenstein zu sehen ist. Dann geht's über den Lauberberg weiter zum heutigen Etappenziel Falkenstein. Für die bezaubernde, mystische Umgebung des Lauberbergs sollte man sich Zeit nehmen: hinge würfelte Findlinge, ganz besonders geformte Granit und Felsblöcke, vorchristliche Kultstätten vermitteln eine zauberhafte Atmosphäre.

21,6 km ca. 7:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
751 m
Abstieg
511 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 12 Falkenstein – Wiesenfelden

Etappe 12

Am Pavillon zwischen Wanderparkplatz und Falkenstein startet die Etappe. Zuerst ein entspannendes Weg stück bis zu der Wallfahrtskapelle Tannerl auf einer beschaulichen Waldlichtung, dann um den See von Postfelden herum - und dann beginnt das Highlight der heutigen Tour: das Naturschutzgebiet Hölle. Nach dem urig geschnitzten Wegweiser "zur Hölle" folgt eine ca. 4 km lange, naturbelassene Strecke entlang des Höllbaches, einer außergewöhnlichen Naturlandschaft. Kurz vor der Fahnmühle verlässt der Goldsteig das Höllbachtal, um gleich darauf den Aufstieg zum Leiblberg anzugehen. In Aumbach ist dann Zeit für eine verdiente Pause in einem typischen Wirtshaus. Dann geht´s durch weite Wälder und eine herrliche Wiesenlandschaft ab- und aufwärts, übers Perlbachtal zum Gasthaus am See, über die Hubmühle zum Schiederhof, einem möglichen Etappenort. Alternative hierzu ist in 4 km Entfernung der "Naturlaubsort" Wiesenfelden.

29,3 km ca. 8:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
500 m
Abstieg
468 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 13 Wiesenfelden – Haunkenzell

Etappe 13

Der Naturbeobachtungssteg von Wiesenfelden ist, falls hier übernachtet wurde, der Ausgangspunkt der heutigen Etappe. Über Utzenzell, Kragenroth und Kleinneundling führt der Goldsteig den Wanderer zuerst auf herrlichen Feld-, Wald und Wiesenwegen. Dann geht's bergauf nach Pilgramsberg: Diese erste Anhöhe ist die Ouvertüre der folgenden Bergbesteigungen, Tälerquerungen und sich nun rasch ansammelnden Höhenmetern. In Pilgramsberg erwartet den Wanderer die Wallfahrtskirche St. Ursula. Von hier aus öffnet sich der Blick in die Donauebene und bei sehr guten Wetterlagen sogar bis in die Alpen. Über zahlreiche Treppen und einen herrlichen Waldweg führt dann der Abstieg in das Haunkenzeller Tal, wo am Gasthof "Silbersterne" in Haunkenzell die heutige Etappe endet.

10,6 km ca. 3:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
172 m
Abstieg
350 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 14 Haunkenzell – Konzell

Etappe 14

Nach dem Verlassen von Haunkenzell führen idyllische Waldwege und offene Wiesenlandschaften bis nach Stubenhof , dem östlichen Ortsrand von Stallwang. Dann weist bald ein Schild den Weg zum Gipfel des Gallners: Bitte in diesem Abschnitt gut mit den Kräften wirtschaften, da sich der Aufstieg etwas in die Länge zieht! Nach etwa zwei Dritteln der Strecke liegt ein Bauernhof mit dazugehöriger Kirche. Noch wartet ein Stück Weg bis zum Gipfelkreuz, aber die Mühe lohnt: Vom Gallnergipfel aus öffnet sich ein Rundumblick bis weit in die Donauebene und bis tief in den Bayerischen Wald. Über Wiesenwege geht's dann an den Ortsrand von Forsting und weiter nach Denkzell, dem Golddorf: Der Ort wurde sowohl im Landes- als auch im Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" zwei Mal mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Ein Dorfweiher, alte renovierte Bauernhöfe, Heuschober und Getreidehäuser zeugen von der Schönheit des Ensembles. Wald- und Wiesenwege schließlich führen den Wanderer dann nach Konzell.

12,5 km ca. 4:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
487 m
Abstieg
339 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 15 Konzell – Sankt Englmar

Etappe 15

Der Goldsteig verlässt Konzell durch den Talgrund. Zierling und Sicklasberg sind Stationen auf dem Weg zur ersten Einkehr, dem Kreuzhaus. Bei dieser kurzweiligen und landschaftlich bezaubernden Strecke durch abwechslungsreiche Mischwälder kann man u.a. die wunderbare Aussicht in die Cham-Further-Senke genießen. Vom Kreuzhaus (887 m) aus geht es auf einfacher Strecke vorbei an der "Hansl Hüttn" über Riedelswald, Vornwald und Redlmühl zur Käsplatte (979 m). Ein schöner Waldweg bringt den Wanderer hier zunächst nach Kolmberg. Die Landschaft wird mehr und mehr zum Urwald, je näher der Goldsteig sich dem Gipfel nähert. Der Käsplattengipfel liegt rechts, etwa fünf Minuten abseits der Route. Nach einer kleinen Pause geht´s weiter nach Hinterwies am Fuße des Pröller, und von hier aus am Waldrand entlang bis hoch zum Berglifthäuschen und zum Gipfel. Nochmal eine Pause mit grandioser Aussicht am Gipfelkreuz des Pröllers, dann beginnt auch schon der Abstieg nach Sankt Englmar, dem heutigen Tagesziel.

15,5 km ca. 6:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
875 m
Abstieg
528 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 16 St. Englmar – Grandsberg

Etappe 16

Die heutige Goldsteig-Tour führt über den Höhenrücken des Vorwaldzuges. Am Skilift von Markbuchen vorbei, verläuft der Weg zum Gipfel des Predigtstuhls auf einem beinahe Alm-ähnlichen Wiesenweg über die Skiabfahrt. Eine kleine Verschnaufpause bei der Felsformation, dann geht´s auf pfadigen Wegen zum nächsten Anlaufpunkt - der sogenannten Kuddernhütte, einer Wetterschutzhütte, die bei Regen als Unterstand dienen kann. Hier beginnt der nächste Aufstieg zum Gipfel des Knogl, den ein Gipfelkreuz neben einer kleinen Holzhütte ziert. Über das "Pfarrerwoidl" mit einer Rastbank führt die Tour weiter zur großen Lichtung von Ödwies. Das alte Forsthaus auf dieser herrlichen Schachtenwiese war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts noch besetzt. Höhenmeter für Höhenmeter folgt der Wanderer dann einem Forstweg bis zum gemauerten Aussichtsturm des Hirschensteins. Vom Turm aus überblickt man auf der linken Seite die Strecke des Goldsteiges bis zum Rauhen Kulm, im Osten erheben sich Lusen, Rachel, Falkenstein und Arber, und geradeaus sieht man weit in die Landschaft des Gäubodens hinein. Das Ziel der heutigen Etappe ist der Berggasthof Menauer am Grandsberg, etwas abseits des Goldsteigs in etwa 4 km Entfernung. Der zauberhafte Mühlgrabenweg dorthin und die atemberaubende Fernsicht vom Wirtshaus zeichnen diese Etappenstation aus.

7,2 km ca. 2:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
211 m
Abstieg
37 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 17 Grandsberg – Landshuter Haus

Etappe 17

Nachdem der Wanderer auf die Haupttrasse zurückgekehrt ist (der Wirt sagt Ihnen, wie es am kürzesten geht!), wandert er - im Wald, vorbei an imposanten Felsen - zum Gipfel des Rauhen Kulm (1050 m). Bergab geht's dann erst nach Kalteck und dann wieder aufwärts zum so genannten "Regensburger Stein". Der "Vogelsang", an dem der Wanderer vorbei kommt, ist eine Landschaftskomposition besonderen Ausmaßes. Am "Regensburger Stein" geht es dann wieder bergab nach Bergern bzw. in der Verlängerung bis nach Mühlen. Über Grub führt der Goldsteig schließlich nach Wühnried, dem Beginn des nächsten Anstieges. Bei der kleinen Kapelle in Wühnried besteht die Möglichkeit für eine kleine Pause im örtlichen Gasthaus - der Weg führt allerdings bereits vorher links ab. Der nun folgende Anstieg gehört zum Einödriegel, dessen Gipfel jedoch nicht auf der Goldsteig- Route liegt. Vielmehr bringt der Weg den Wanderer zum heutigen Etappenziel, der Hütte des Bayerischen Waldvereins, dem Landshuter Haus.

17,7 km ca. 6:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
750 m
Abstieg
805 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 18 Landshuter Haus – Lalling

Etappe 18

Ein weiterer Aufstieg würde zum Breitenauriegel führen, die Alternative, die der Goldsteig nimmt, führt über den Bohlenweg durch das Moor, ein interessantes und vielfältiges Biotop. Auf der weiteren Strecke - die auf naturbelassenen Waldwegen liegt - erwartet den Wanderer die sagenumwobene "Hölzerne Hand" an einer großen Gabelung mit Rastplatz und dann ein Golfplatz. Vom Parkplatz nebenan bietet sich ein herrlicher Blick nach Süden. Auch die weitere Waldstrecke ist äußerst reizvoll und bringt den Wanderer in den Lallinger Winkel, genauer in den Ort Datting. Hier scheint die Zeit still zu stehen: Alte Bauernhäuser, dörfliches Landleben, wie man es anderswo kaum mehr findet. Und auch im nächsten Ort Gerholling erstaunt nochmals ein Kleinod typisch alter Bauernhofarchitektur. Fast ausschließlich bergab führt der Goldsteig den Wanderer anschließend nach Lalling: Er ist im Lallinger Winkel, der "Obstschüssel" Ostbayerns, angekommen.

14,9 km ca. 4:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
54 m
Abstieg
646 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 19 Lalling – Zenting

Etappe 19

Der Wanderer verlässt Lalling Richtung Panhölling, wo gleich ein Höhepunkt wartet: der Obstlehrpfad. Am Ende des Lehrpfades geht es in den Wald, wo recht bald die erste steile Etappe des Anstieges zum Brotjacklriegel wartet. Padling und das "Goldgräberdorf" Hunding liegen auf der Strecke. Hunding wurde einst besiedelt, um hier Erze zu schürfen - eine Infotafel neben dem Stolleneingang informiert darüber. Von hier bis Langfurth wartet eine anstrengende Strecke - Kräfte gut einteilen! Nach einer Einkehr in Langfurth nimmt der Wanderer dann das letzte Stück des Aufstiegs zum Gipfel des Brotjacklriegels - dessen Name wahrscheinlich abgeleitet wurde aus dem einheimischen "broada Jagariegel", also breiter Jäger-Riegel - in Angriff. Der Brotjacklriegel - mit Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks, Aussichtsturm und Rastplätzen - ist ein weiterer Höhepunkt: Herrliche Waldwege, schöne Ausblicke, offene Wiesen, Holzschnitzereien und traumhafte Stimmungen begleiten den Wanderer. Beim Abstieg über den sog. Steilweg am östlichen Berghang passiert man zuerst das Bergdorf Daxstein, vorbei an Fradlberg und Lina er reicht der Wanderer schließlich Zenting und damit den letzten Ort im Sonnenwald.

16,6 km ca. 6:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
792 m
Abstieg
785 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 20 Zenting – Schrottenbaummühle

Etappe 20

Der Weg hinunter zur Ilz, die Schwarze Perle des Bayerischen Waldes. Inmitten purer Natur passiert der Wanderer den Bauernhof von Manzenreuth, die kleine Kapelle von Eizersdorf, die Ginghartinger Mühle und schließlich Thurmansbang. Durch den Wald geht es dann weiter an den Saldenburger See, der ideale Rastplatz: Wer Badesachen dabei hat, sollte die Gelegenheit nutzen und sich kurz erfrischen. Wieder ein Stück bergauf, nähert sich der Goldsteig dann über Preying auf gemütlichen Wald- und Wiesenwegen dem Ilztal. Auf der Ilztalbrücke ergibt sich die Möglichkeit für einen besonderen Abstecher: Wer Lust und genügend Kräfte hat, sollte das außergewöhnliche Naturschauspiel der Dießensteiner Leite nicht verpassen. Im Ilztal führt der Weg in Richtung Schneidermühle weiter, wo sich nochmals eine Rastmöglichkeit bietet. Dann geht es bis zur Schrottenbaummühle - dem heutigen Etappenziel - immer an der wildromantischen Ilz entlang.

20,7 km ca. 6:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
365 m
Abstieg
448 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 21 Schrottenbaummühle – Ruderting

Etappe 21

Die Schrottenbaummühle ist ein beliebtes Ausflugsziel für Tagesausflügler - wunderschön gelegen inmitten des Ilztals. Von hier aus gelangt der Wanderer über Aumühle, Fürsteneck (kurzer Abstecher zur Wolfsteiner Ohe, die hier in die Ilz mündet) nach Kalteneck - (fast) immer unmittelbar an der Ilz entlang. Kurz vor Kalteneck öffnet sich der Wald - auf einem Wiesenweg geht es in den Ort - um kurz darauf den Wanderer auf seinem Weg nach Fischhaus wieder aufzunehmen. Hier liegt vor dem Ort ein ausgewiesener Badeplatz, am Bahnübergang findet sich eine Pizzeria. Ab Fischhaus kann man auf zwei Strecken zum Etappenziel wandern: Auf der einen liegen der alte offene Steinbruch mit Infotafeln und der Klettergarten, die andere führt auf dem Ge(h)schichtenweg von Fischhaus nach Ruderting. Dieser Etappenort liegt etwa 2 km abseits vom Goldsteig. Vorsicht: Die Abzweigung bei Fischhaus kann leicht verpasst werden!

11,8 km ca. 3:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
77 m
Abstieg
115 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig S 22 Ruderting – Passau

Etappe 22

Die letzte Goldsteig- Etappe startet in Ruderting und führt nach Passau. Auf den naturbelassenen Waldpfaden führt der Weg über kleine Erhöhungen und Bacheinschnitten über Stege und verwurzelte Waldpfade entlang der ehemaligen Ilztalbahntrasse (Reaktivierung) hinunter zum Ilzstausee. Weitere Infos auf: www.tiefenbach-live.de und www.gemeinde-tiefenbach.de. Dort ist eine Anmietung einer Zille möglich. Ab der Mausmühle führt der Naturweg hinunter bis zum Stauwerk Oberilzmühle mit Badeplatz. Die nächste Pausenstation ist der Gasthof- Pension "Zur Triftsperre". Die Sperrpfeiler und der dunkle Trifttunnel, den der Wanderer gleich durchschreitet, sind Zeitzeugen der gefährlichen Holztrift. Ein imposanter Steg führt im Zickzack zum Tunnel. Der Goldsteig kürzt mit Begehen des Tunnels die Ilzschleife ab und führt innerhalb des Ilzbogens nach Hals. Kurz vor Hals thront auf einem Berg die Burgruine Hals. Über eine allerletzte Anhöhe gelangt der Wanderer schließlich zur Veste Oberhaus, einem grandiosen Aussichtspunkt auf Passau. An dieser Burg vor dem Nordtor schließt sich der Kreis des Goldsteiges: Hier treffen Nord- und Südtour des Goldsteiges aufeinander.

11,9 km ca. 3:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
259 m
Abstieg
287 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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