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Fernweg

Goldsteig Nordroute

Nördliche Route des Goldsteigs durch den Oberpfälzer und Bayerischen Wald.

Etappen
23
Gesamtstrecke
rund 410 km

Etappen

Anfang Ziel
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Goldsteig N 01 Marktredwitz - Friedenfels

Etappe 1

Der Startpunkt unserer Wanderung liegt stadtnah am Dörflasplatz beim Gerberhaus von Marktredwitz. Zunächst folgen wir dem Weg durch den Auenpark in Richtung Waldershof, überqueren nach ca. 1,5 KM die Staatsstraße 2121 und gehen weiter auf einem Wiesenweg nach Rosenhammer. Hinter der Ortschaft ist der Blick bereits auf die Waldershofer Kirche freigegeben. Am Ende der Forststraße stoßen wir wieder auf die Straße nach Waldershof und gehen durch eine Siedlung, an deren Ende sich eine schön angelegte Birkengruppe mit einem Kreuz findet. Wir folgen dem Feldweg nach Neumühle, überqueren eine Brücke und erreichen nach einer kurzen Wegstrecke den Mascherberg. Bitte achten Sie im Waldstück des Mascher Berges gut auf die Markierung: Unsere Wanderung führt uns weiter in Richtung Walbenreuth!

18,8 km ca. 5:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
383 m
Abstieg
363 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 02 Friedenfels – Falkenberg

Etappe 2

Vorbei am goldblauen Karpfen - einer 2,20 m langen und 1,20 m hohen Karpfenskulptur, die zusammen mit vielen "Artgenossen" zu den Botschaftern des Landkreises Tirschenreuth gehört - führt der Weg vorbei an Wiesen und Felder zum Waldfriedhof (Gedenksteine der Freiherrn von Nothafft, die über 550 Jahre Herrscher über Weißenstein waren). Bald wird die offene Landschaft wieder von Wald abgelöst, der Wanderer stößt auf den Haferdeckfelsen und die Haferdeckmühle am kleinen Weiher. Nach Voitenthan folgt das Dorf Muckenthal mit Gasthaus. Gleich darauf das Gebiet der Weiher, Teiche und Seen, durch das der Weg in einem leichten Zick-Zack-Kurs führt. Nach dem Bahnübergang (zum Öffnen der Schranken bitte über Meldeposten beim Wärter an- und abmelden) bringt den Wanderer ein Trimm-Dich- und Fischlehrpfad zum landschaftlich sehr schön gelegenen Perlsee, und ein kleiner Dschungelpfad weiter zum Neuweiher. Nur noch die Adamsteiche liegen nun zwischen dem Wanderer und der Ortschaft Seidlersreuth, von wo aus ein Wiesenweg nach Falkenberg führt.

16,0 km ca. 4:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
81 m
Abstieg
143 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 03 Falkenberg – Neuhaus

Etappe 3

Mit der 1000-jährigen Burg, einem Wackelstein und einem historischen Zoiglbierbrauhaus bietet sich Falkenberg für einen kleinen Ortsrundgang an. An der Hammermühle wird das Waldnaabtal zum Naturschutzgebiet - das ca. 180 ha große Gebiet bietet Naturerlebnis pur: Der Uferpfad zwischen Blockhütte und Neuhaus ist ein echter Abenteuerspielpatz, Hinweistafeln erzählen von Sagen und Burgen, der 12 km lange Canõn aus bis zu 40 m hohen Granitfelsen ist mehr als beeindruckend, die idyllisch unter alten Kastanien gelegene Blockhütte mit Biergarten und Wasserrad am Waldnaabufer lädt zur Rast ein (montags Ruhetag). Beeindruckende Felsformationen, kleine Flussschwellen, Natursteinwehre mit Strudellöchern, kleine Auenlandschaften und Moore säumen den Weg. Vorbei an der Waldfriedenhütte (nur zeitweise bewirtschaftet) zur Mündung der Fichtelnaab in die Waldnaab, dann nur ein kleiner steiler Anstieg und der Wanderer ist am Ortseingang der gastlichen Zoiglhauptstadt Neuhaus/Windischeschenbach.

14,0 km ca. 4:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
140 m
Abstieg
157 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 04 Neuhaus – Letzau

Etappe 4

Durch den Innenhof des restaurierten Schafferhofes geht es zur Burg, deren markanter Butterfassturm eine herrliche Rundsicht bietet. Der Wanderer verlässt Neuhaus: die Hutzlmühle, die Islandpferde-Passstrecke und eine Eisenbahnbrücke liegen auf dem Weg zur Waldnaab, die ihn auf naturbelassenen Wegen zur Radschinmühle unterhalb Mühlberg bringt. Ab dem Ortseingang von Neustadt/ WN folgt der Goldsteig dem Waldnaabufer weiter bis zur Freizeit- und Campinganlage, ab hier führt die Allee hinauf zur Altstadt. Die Lobkowitz-Schlösser auf dem mittelalterlichen Stadtplatz, die Pfarrkirche St. Georg, das Stadt-/Glasmuseum (Passage benutzen), die Altbayerische Krystall-Glashütte, die barocke Klosterkirche St. Felix - das alles liegt auf dem Weg, bevor einige sehr schöne Ausblicke über das Tal der Waldnaab, auf die Stadt Weiden und den Basaltkegel Parkstein folgen. Über Wilchenreuth und Theisseil führen lange Teilstücke naturbelassener Wege zum Fischerberg mit Aussichtsturm "Vierlingsturm" und zeitweise bewirtschafteter Strobelhütte des Oberpfälzer Waldvereins. Dann geht's bergab ins Hölltal.

22,1 km ca. 6:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
433 m
Abstieg
335 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 05 Letzau – Leuchtenberg

Etappe 5

Die heutige Etappe beginnt mit einem kleinen Anstieg und zieht sich meist am Waldrand entlang zum Dreifaltigkeitsberg bei Muglhof mit gleichnamiger Kapelle und weiter zum Dörfchen Oedenthal, das bereits aus der Ferne zu sehen ist. Vor Roggenstein beeindruckt eine wuchtige Rotbuche mit einem Feldkreuz. Nun geht es hinunter ins Luhe-Tal zur Oberschleif, einer ehemaligen Glasschleife. Und dann erreicht der Wanderer auch schon das sagenumwobene Waldgebiet "Elm" mit den "Drei HandKreuzen" - markanten Grenzkreuzen, die bereits als Grenzzeichen der Landgrafschaft Leuchtenberg im Jahr 1361 erwähnt sind. Naturbelassene Wege führen weiter in eines der bemerkenswertesten Waldgebiete: Mystische Bezeichnungen wie Mördergrube und Sargmühle regen die Phantasie an. Durch das markante Naturschutzgebiet Wolfslohklamm im Lerautal führt der Goldsteig weiter zum Wolfslohfelsen, über eine kleine Brücke, vorbei an der Felsformation "Teufelsbutterfass" zum Markt Leuchtenberg mit imposanter Landgrafenburg.

13,9 km ca. 4:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
306 m
Abstieg
278 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 06 Leuchtenberg – Tännesberg

Etappe 6

Hier auf dieser trutzigen Burg war über Jahrhunderte der Stammsitz der Landgrafen von Leuchtenberg. Vor dieser herrlichen Kulisse finden jährlich (Mai bis August) die überregional bekannten "Burgfestspiele Leuchtenberg" statt. Erst bergab und dann wieder bergauf über Wittschau führt der Goldsteig auf den "Roten Bühl" und ins Dorf Döllnitz, das den Eingang zum "Pfreimdtal" markiert. Die Pfreimd begleitet nun bis vor die Tore Trausnitz, wo sich vom Kalvarienberg aus ein traumhafter Ausblick auf Trausnitz mit Kirche und Burg bietet. Immer der Pfreimd entlang gelangt man zur Staumauer des Pfreimdtal-Stausees. Von hier aus führt ein Hohlweg zum Ortsteil Bierlhof und Oberbierlhof, wo Forstwege den Wanderer aufnehmen und über Kaufnitz weiter auf den Schlossberg von Tännesberg führen. Hier stand einst eine mächtige Burg. Heute genießt man einen herrlichen Panoramablick über den Ort, den Oberpfälzer-, Böhmer- und Bayerischen Wald, die Fränkische Schweiz und das Fichtelgebirge.

21,4 km ca. 7:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
609 m
Abstieg
521 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 07 Tännesberg – Oberviechtach

Etappe 7

Unmittelbar nach dem Abstieg vom Schlossberg in Tännesberg gelangt der Wanderer auf den erdgeschichtlich höchst interessanten "Geologischen Lehrpfad". Ganz in der Nähe befindet sich auch die Wallfahrtskirche St. Jodok: Jedes Jahr findet hier am vierten Sonntag im Juli die Pferdewallfahrt "St. Jodok-Ritt" mit über 200 Pferden statt. Der Goldsteig führt in den Tännesberger Wald und weiter auf den Gipfel des Wildenstein mit seinem Burgstall. Wenn die Wallfahrtskirche St. Jakob erreicht ist, ist gleichzeitig eine Mini-Pilgerung vollbracht: Ist der Goldsteig auf dieser Strecke doch identisch mit dem Jakobsweg. Der Goldsteig führt am Rande von Oberviechtach vorbei - die Festspielstadt bietet sich aber als Etappenziel mit vielerlei Sehenswertem direkt an: Die geschichtlichen und wissenschaftlichen Hintergründe des Goldbergbaus werden beispielsweise im Doktor- Eisenbarth- und Stadtmuseum Oberviechtach erklärt. Versuchen Sie Ihr Glück beim Goldwaschen und lassen Sie sich bei der Goldwanderung vom Goldfieber anstecken (Anmeldung Tourist-Info). Neu ist der Goldlehrpfad durch die historischen Abbaugebiete.

16,5 km ca. 5:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
296 m
Abstieg
412 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 08 Oberviechtach – Rötz/ Bauhof

Etappe 8

Schon der Beginn der Etappe bietet herrliche Fernsichten. Von weitem grüßt die Burg "Haus Murach", deren Geschichte eng mit Oberviechtach verbunden ist. Ein paar Kilometer weiter liegt ein besonderes Juwel: Hier beginnt das ca. 80 Hektar große Naturschutzgebiet Prackendorfer und Kulzer Moos. Dieses Moos ist Lebensraum für mehr als 100 Arten der Roten Liste - der etwa 3 km lange Moorlehrpfad ermöglicht Naturfreunden in diese schützenswerte, geheimnisvolle Welt einzutauchen. Nach dem Bergfried in Thanstein und dem Schwarzwihrberg ist das nächste Ziel das Natur denkmal Steinerne Wand: Auf ca. 300 m zieht sich dieser Grat durch den Wald, deren verwitterte Wand an manchen Stellen bis zu 20 m steil abfällt. Nächster Höhepunkt - die mächtige Schwarzenburgruine mit Pulverturm und Schwanbergturm (Aussichtsturm), dessen Abstieg durch ein Naturwaldreservat nach Bauhof führt, dem heutigen Etappenziel. Dieser Ort gehört zum Städtchen Rötz mit malerischem Marktplatz und barocker Friedhofskirche.

23,7 km ca. 7:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
634 m
Abstieg
610 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 09 Bauhof/Rötz – Herzogau

Etappe 9

Diese Tageswanderung führt hauptsächlich durch das Schwarzachtal. Gleich zu Beginn bietet sich ein toller Ausblick - bei guter Sicht ist der Čerchov (1042 m) mit seinem markanten Turm zu sehen, zu dessen Füßen Waldmünchen liegt, das Ziel der Tagesetappe. Zuerst kommt der Wanderer aber zum Eixendorfer Stausee, wo mit einem kleinen Abstecher das Oberpfälzer Handwerksmuseum (und auch eine gemütliche Museumsschänke) besucht werden kann. Geruhsam geht es dann durch das weite Schwarzachtal, mal direkt am Fluss, meist aber am Waldrand entlang mit Blick auf beschauliche, kleine Dörfer. Kurz vor Waldmünchen trennen sich Burgenweg und Goldsteig, das letzte Stück führt den Wanderer über Prosdorf, die Kapelle "Maria hilf", einen Kreuzweg und eine Kastanienallee bis zur Rokokokirche von Herzogau.

30,1 km ca. 9:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
690 m
Abstieg
563 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 10 Herzogau – Furth im Wald

Etappe 10

Nach Herzogau führt der Goldsteig zum nächsten Gipfel, dem Klammerfelsen mit 360-Grad- Aussichtsturm. Durch schöne Felsengebilde geht es weiter, ehe der Goldsteig den Wald vor Althütte Richtung Gasthaus Gibacht verlässt. Am "Pfennigfelsen" vorbei führt der Weg bis zur Landesgrenze nach Tschechien, zum Drei-Wappen-Felsen (901 m) und zum Grenzübergang "Drei Wappen", einem alten Grenzpunkt aus dem Jahr 1766 Bayern, Böhmen, Obere Pfalz. Der Weg verläuft weiter bis zum Kreuzfelsen (938 m) und zum Gläsernen Kreuz am Reiseck (902 m). Steil bergab gelangt der Wanderer zur Robert-Hütte auf dem Gaisriegel - auch hier wieder ein herrlicher Ausblick über die Further Senke zum Hohenbogen, auf den Osser im Lamer Winkel und zur Schlossanlage Voithenberg. Vorbei an Golfplatz und Wildgehege wird das Etappenziel Furth im Wald erreicht.

16,8 km ca. 5:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
401 m
Abstieg
662 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 11 Furth im Wald – Schönbuchen

Etappe 11

Hinter Furth im Wald liegt der Hohe Bogen. Hier erwartet den Wanderer auf einer Länge von etwa einem Kilometer einer der steilsten Anstiege des Goldsteigs. Als Belohnung gibt's dafür vom Burgstall aus bei einer kleinen Pause eine grandiose Fernsicht über das Chambtal und weit hinein nach Böhmen. Dann geht es weiter zur Diensthütte Hohenbogen und nach einer wohlverdienten Einkehr bergab nach Süden Richtung Grafenwiesen/Schönbuchen am Fuße des Kaitersberges. Eine Alternative (Fernwanderweg E6) wäre ab der Diensthütte Hohenbogen die Wanderung über den Osser: 1. Tag: bis zum Berghaus Hohenbogen; 2. Tag: runter ins Tal und gegenüber rauf auf den Osser; 3. Tag: vom Osser zum Arber. Dann geht's auch bei dieser Variante wieder auf der Goldsteig-Trasse weiter. Zeitlich gesehen übrigens kein großer Mehraufwand - der Wanderer ersetzt hier nur die Etappen N12 und N13.

18,8 km ca. 6:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
746 m
Abstieg
613 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 12 Schönbuchen – Eck

Etappe 12

Auf dem Kaitersberg steht dem Wanderer eine beeindruckende, abwechslungsreiche Höhenwanderung bevor. Von Schönbuchen aus, über Reitenberg Richtung Kaitersberg, führt der Weg vorbei an der Räuber-Heigl-Höhle und am Mittagstein - ein Denkmal erinnert hier an den letzten Weltkrieg - zur Kötztinger Hütte. Dort besteht eine Einkehrmöglichkeit mit einzigartigem Rundumblick in das Zellertal. Dann führt der Steig weiter durch das nahezu alpine Gelände des Steinbühler Gesenkes mit teilweise über 50 m hohen Felsvorsprüngen zu den legendären Rauchröhren. Durch eine typische Waldlandschaft mit einzelnen Felsgruppen und leicht verwurzelten Pfaden gelangt der Wanderer zum malerisch gelegenen Waldschmidtdenkmal am Großen Riedelstein. Der Platz lädt noch einmal zu einem Ausblick ein, bevor es bergab zum Gasthaus Eck geht.

10,1 km ca. 3:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
600 m
Abstieg
307 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 13 Eck – Großer Arber

Etappe 13

Dies ist eine der faszinierendsten, aber auch schweißtreibendsten Goldsteig Etappen. Anstrengende Aufstiege, dazwischen immer mal wieder Abstiege, Gipfelkreuze, Heidelbeersträucher - urwüchsig, ursprünglich, wildromantisch: Das sind ein paar der Wegbegleiter auf dieser Etappe des Goldsteigs, die über acht Tausendergipfel führt. Die acht Tausender auf dieser Tour sind: Mühlriegel (1080 m), Ödriegel (1156 m), Schwarzeck (1238 m), Reischflecksattel (1126 m), Heugstatt (1261 m), Enzian (1285 m), Kleiner Arber (1384 m), Großer Arber (1456 m).

15,1 km ca. 5:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
933 m
Abstieg
406 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 14 Großer Arber - Bayerisch Eisenstein

Etappe 14

Der Sonnenaufgang vom Arberschutzhaus aus gesehen ist beeindruckend - also früh raus aus den Federn. Ansonsten eilt es an diesem Tag nicht, denn heute steht "nur" der Abstieg von 12 km, runter nach Bayerisch Eisenstein, auf dem Programm. Zuerst geht es auf typischen Waldsteigen hinab zum Großen Arbersee, weiter am Arberseebach bis zur Seebachschleife im Regental. Ab hier folgt man der Markierung, immer dem Regenfluss entlang, bis zur Ortsmitte von Bayerisch Eisenstein. Durch die kurze Etappe bleibt unterwegs genügend Zeit für naturkundliche Entdeckungen: Die Seewand über dem Großen Arbersee z.B. ist eines der ältesten Urwaldgebiete im Bayerischen Wald.

11,6 km ca. 3:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
78 m
Abstieg
742 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 15 Bayerisch Eisenstein – Großer Falkenstein

Etappe 15

Am großen Wanderpark in Bayerisch Eisenstein beginnt die heutige Tagesetappe. Nur Lokalbahnmuseum und die Eisenbahnlinie liegen zwischen Wanderer und dem Waldrand, wo ein Wegweiser zur Trifter-Klause Schwellhäusl (Geheimtipp: der gemütliche Biergarten) führt. Anschließend folgt der Goldsteig eine ganze Weile dem angelegten Triftbach bis nach Zwieslerwaldhaus. Direkt an der Strecke: Der Urwald-Erlebnisweg "Watzlik-Hain" mit seinen imposanten Baumriesen. Kurz darauf ist Zwieslerwaldhaus mit seinen zahlreichen Einkehrmöglichkeiten erreicht. Auch ganz in der Nähe: Das "Wildniscamp am Falkenstein", ein internationales Hüttendorf des Nationalparks Bayerischer Wald. Nun beginnt der Aufstieg durch das Urwaldgebiet Mittelsteighütte zum Ruckowitzschachten mit seinen Baumveteranen. Hier bietet sich an klaren Tagen ein sehr schöner Blick über die Bayerwaldlandschaft. Durch den Bergfichtenwald kommt der Wanderer schließlich zum Schutzhaus Großer Falkenstein, wo die Etappe endet.

12,6 km ca. 4:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
794 m
Abstieg
202 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 16 Großer Falkenstein – Rachel

Etappe 16

Heute geht es entlang des Grenzkammes zu Böhmen, immer im Nationalpark Bayerischer Wald. Nördlich liegt der tschechische Nationalpark "Šumava" (auf deutsch "die Rauschende"). Besondere Tageshöhepunkte sind die vielen Schachten und Filze. Schachten waren in früheren Zeiten Waldweiden, vor allem für das Jungvieh. Das wurde für die wenigen Sommermonate hier heraufgetrieben und von einem Hirten betreut. Filze sind Hochmoore mit interessanter Flora und Fauna - aber bitte die markierten Wege (meist Bohlensteige) nicht verlassen! Auf der Strecke liegen Sulzschachten, Albrechtschachten, Rindl- und Jährlingsschachten, Lindberger Schachten, Kohl- und Hochschachten, Alm- und Verlorener Schachten. Diese Wanderung ist zwar anstrengend, aber eine der schönsten im Bayerischen Wald. Zum Abschluss geht es allerdings noch etwas mühsam bergauf zum Waldschmidthaus knapp unterhalb des Rachelgipfels.

26,6 km ca. 8:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
789 m
Abstieg
722 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 17 Rachel – Lusen

Etappe 17

Naturtreppen führen zum Gipfelkreuz des Rachel, mit 1452 m der zweithöchste Berg des Bayerischen Waldes. Gleich zu Beginn des Abstiegs auf der Südostseite wartet ein wunderschöner Ausblick zur Rachelkapelle und dem tiefer liegenden Rachelsee. Auf dem weiteren Weg zur Felsenkanzel - wieder mit einem herrlichen Ausblick - ist auch ein Abstecher zum Rachelsee möglich. Schmale Pfade durch Bergmischwälder bringen den Wanderer dann rasch voran. Viele der einst majestätischen Fichten fielen dem Borkenkäfer zum Opfer, was durchaus Positives hat: die nun abgestorbenen Baumgerippe bieten Schutz und Nährboden. Darunter entsteht neuer Wald in seiner natürlichsten Form. Nach dem urwaldähnlichen Gebiet am Teufelsloch folgt der lange Anstieg über die felsige Treppe "Himmelsleiter" zum Lusengipfel (1373 m) mit dem Geotop "Blockmeer am Lusen": Eine der eindrucksvollsten Felsbildungen im Nationalpark Bayerischer Wald, hier türmen sich auf mehr als 200.000 m² Granitblöcke aufeinander. Kurz unterhalb des Gipfels ist das heutige Etappenziel, das Schutzhaus, erreicht.

14,2 km ca. 5:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
496 m
Abstieg
515 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 18 Lusen – Mauth

Etappe 18

Ausdauernde Wanderer hätten die Vortagesetappe vielleicht bis Mauth verlängert. Naturgenießer bleiben am Lusenschutzhaus. Sonnenunter- und -aufgang sowie die phantastische Fernsicht sind Grund genug, hier eine Übernachtung einzuplanen. Der Abstieg am nächsten Tag ist leicht und unkompliziert und lädt ein zum Entspannen und zahlreichen Rastpausen. Stationen auf der Strecke sind die wildromantische Waldwiese am so genannten Tummelplatz und die Steinbachklause. Diese diente früher dem Aufstauen des Steinbaches zur Holztrift. Bald darauf ist auch die Nationalparkgrenze erreicht und das Dörfchen Mauth taucht aus dem Waldmeer auf.

11,0 km ca. 3:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
24 m
Abstieg
569 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 19 Mauth – Philippsreut

Etappe 19

Heute ist wieder eine Schlenderetappe mit genügend Pausen angesagt. Zuerst führt der Weg am Glasmacherhof vorbei Richtung Annathalmühle. Ab hier geht´s wieder bergauf über den Almberg zur Alpe. Hier ist der höchste Punkt der heutigen Tour erreicht - die herrliche Fernsicht lohnt es. Ab jetzt läuft der Goldsteig wieder bergab und bald darauf ist Philippsreut erreicht.

9,9 km ca. 3:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
409 m
Abstieg
263 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 20 Philippsreut – Haidmühle

Etappe 20

Auf dem Weg zum Gipfel des Haidel passiert der Wanderer die Kricklsäge und Leopoldsreut, dessen Geschichte beachtenswert ist: 1618 gegründet, war der Ort Mautstelle am "Goldenen Steig", bis harte Winter, Wasser- und Strommangel seine Aufgabe einleiteten.

21,0 km ca. 6:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
374 m
Abstieg
465 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 21 Haidmühle – Breitenberg

Etappe 21

Der Goldsteig verläuft unterhalb Haidmühle (1 km) in Richtung der ehemaligen Triftklause am Fuße des Dreisessels, bevor er den Wanderer zum nächsten Aufstieg führt. Der Blick vom Gipfel des Dreisessels belohnt für das sehr steile Stück im letzten Drittel. Nach einer Stärkung im Schutzhaus liegt einer der schönsten und interessantesten Goldsteigabschnitte vor dem Wanderer: Der Adalbert- Stifter-Steig führt uns über die Blockhalde des Steinernen Meeres mit riesigen Felsplatten und Granitblöcken. Bei idealen und klaren Wetterverhältnissen kann von hier aus der Blick sogar bis in die Alpen reichen. Die österreichische Grenze überquert der Goldsteig - dann wieder im Tal - kurz nach dem Campingplatz Lackenhäuser. Nach ca. 8 km in Österreich überschreitet der Wanderer den Grenzbach nach Bayern, kommt zur Hammerschmiede am Gegenbach und steigt den Höpfelberg zur heutigen Tagesetappe Breitenberg ein Stück weit hinauf.

21,7 km ca. 7:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
628 m
Abstieg
780 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
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Goldsteig N 22 Breitenberg – Hauzenberg

Etappe 22

Nach Breitenberg laufen Goldsteig und Witikosteig kurz parallel, bevor der Goldsteigwanderer dann rechts abbiegt. Nun geht es weiter über den Gegenbach, zum Webereimuseum und dann zur Attraktion dieser Gegend: Dem Nordischen Zentrum mit der beeindruckenden Skisprungschanzenanalge (beeindruckend auch der Blick von der Schanze in das Tal!) In der Ortschaft Sonnen kann sich der Goldsteigwanderer entscheiden, ob er den Sonnensystem Wanderweg oder den Goldsteig nach Oberfrauenwald wandern möchte. Dort erreicht der Goldsteig die Ortsflur von Schauberg, Auhäusl und schließlich die aussichtsreichen Fluren des Weilers Geiersberg. Über den Oberfrauenwaldgipfel mit seinem Aussichtsturm hinweg geht es zu den Häusern von Oberfrauenwald. Die Weiler Neustift, Lindbüchl und Freudensee am gleichnamigen Badesee sind die nächsten Stationen, bevor Hauzenberg dann direkt vor dem Wanderer liegt: der Weg im Staffelbachtal bringt ihn zum Stadtpark.

24,5 km ca. 8:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
592 m
Abstieg
809 m
Höhenprofil 475–952 m
885 m 9,9 km 952 m 17 km 0 km 25 km
Quelle: CC BY-SA 4.0 support@hubermedia.de · CC BY-SA 4.0
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Goldsteig N 23 Hauzenberg – Passau

Etappe 23

Bevor wir Hauzenberg verlassen führt uns der Weg noch ein Stück durch den schönen Kurpark. Danach ist aber wieder richtig wandern angesagt. Bei der Danglmühle verlässt der Goldsteig Hauzenberg in Richtung Staffelbachtal, nach einem kleinen Auf und Ab geht's weiter zur Kaindlmühle, wo der Goldsteig vom Staffelbachtal in das Tal der Erlau wechselt. Entlang einer aufgelassenen Bahntrasse kommt der Wanderer nun bis zur ehemaligen Papiermühle in Schmölz und weiter - vorbei an den Eggersdorfer Teichen - in die Ortschaft Eggersdorf . Ein schöner, naturbelassener Feld- und Waldweg führt von hier zur Grafenmühle. Über eine kleine Anhöhe erreicht der Wanderer anschließend Satzbach. Schließlich noch die Ortsteile Zieglreut und Grubweg - dann liegt das Langstreckenziel, die Dreiflüssestadt Passau vor dem Wanderer - ein herrlicher Abschluss: Der Blick von der Veste Oberhaus hinunter auf die Donau, Inn und Ilz und den Passauer Dom. Es ist geschafft.

20,1 km ca. 6:00 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
341 m
Abstieg
517 m
Quelle: CC BY 4.0 Landkreis Cham · CC BY 4.0
Gespeichert