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Fernweg

Eifelsteig

Rund 313 km Wanderweg von Aachen nach Trier durch die Eifel, in 15 Etappen.

Etappen
15
Gesamtstrecke
rund 313 km

Zu 7 der 15 Etappen liegen uns Streckendaten vor. Die übrigen stellt der Wegebetreiber bisher nicht offen bereit.

Etappen

Anfang Ziel

Eifelsteig-Etappe 01

Kornelimünster → Roetgen

Etappe 1

Die Eifelsteig-Etappe 01 startet in Aachen-Kornelimünster und endet in Roetgen. Der historische Korneliusmarkt in Kornelimünster, ein Ort von besonderer architektonischer Prägung, bildet den Auftakt dieser Wanderung. Die Route führt zunächst am steinernen Itertalviadukt vorbei, einer ehemaligen Eisenbahnbrücke, die heute als Bestandteil des Vennbahn-Radwegs dient. Anschließend erfolgt ein Anstieg auf die erste Eifel-Anhöhe. Der Pfad verläuft durch Waldbereiche, deren frische Luft das Naturerlebnis intensiviert. Ein markantes Landschaftsmerkmal ist das Hochmoor Struffelt Heide. Dieses Gebiet, von ökologischer Bedeutung, fungiert als großer Wasserspeicher. Speziell angelegte Holzstege gewährleisten eine sichere Querung des Naturschutzgebietes und ermöglichen einen umfassenden Blick auf die charakteristische Vegetation aus Gräsern, Birken und Heiden. Weiterführend prägt die Dreilägerbachtalsperre das Landschaftsbild. Ihre glatte Wasseroberfläche leitet zum nächsten Abschnitt über. Eine oberhalb des Sees gelegene Aussichtsplattform bietet die Möglichkeit für eine Rast und eröffnet weite Perspektiven über die Region. Die Präsenz des Wassers in dieser Eifelregion ist ein wiederkehrendes Element der Landschaft. Ein nachfolgender steiler Abstieg ins Tal wird von einem stetigen Wiederanstieg gefolgt. Die sich hier bietende Fernsicht offenbart das Ziel der Etappe: Roetgen.

14,1 km ca. 4:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
327 m
Abstieg
136 m
Höchster Punkt
458 m
Tiefster Punkt
225 m

Eifelsteig-Etappe 02

Roetgen → Monschau

Etappe 2

Die zweite Etappe des Eifelsteigs startet in Roetgen und führt durch ein faszinierendes Grenzgebiet. Die Wanderroute kreuzt die belgische Trasse der ehemaligen Vennbahn, bevor sie in eine deutsche Exklave eintritt, die vollständig von Belgien umgeben ist. Der stete Wechsel zwischen den Staatsgebieten manifestiert sich durch die angepasste Eifelsteig-Markierung, wobei sich die Bevölkerung an diese grenzüberschreitende Realität gewöhnt hat. Der Weg führt sodann vorbei an den historischen Überresten der Reinartzhöfe. Anschließend verläuft die Route durch das Hohe Venn, ein weitläufiges Hochmoor und bedeutender Wasserspeicher. Die urtümliche Landschaft birgt Kreuze, die schicksalhafte Ereignisse markieren. Die naturschonende und brandgefährdende Umgebung erfordert streckenweise einen geradlinigen Wegeverlauf. Der Eifel-Blick "Steling" repräsentiert den höchsten Punkt des Eifelsteigs und bietet weitreichende Panoramaaussichten über die Eifellandschaft. Eine Gelegenheit zur Rast bietet die Kaiser-Karls-Bettstatt, deren Legende von Kaiser Karls Aufenthalt erzählt. Das Etappenziel bildet die Tuchmacherstadt Monschau mit ihrer historischen Altstadt und den charakteristischen Fachwerkhäusern. Hier laden vielfältige lokale und gastronomische Angebote, darunter die Monschauer Dütchen, eine Senfmühle und eine Kaffeerösterei, zum Verweilen ein. Die einzigartige Atmosphäre Monschaus rundet die Wandererfahrung ab.

17,0 km ca. 5:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
334 m
Abstieg
343 m
Höchster Punkt
661 m
Tiefster Punkt
386 m

Eifelsteig-Etappe 03

Monschau → Einruhr

Etappe 3

Die Eifelsteig-Etappe 03 präsentiert sich als anspruchsvolle Wanderung, die von Monschau nach Einruhr am Obersee verläuft und als Fern- sowie regionaler Wanderweg klassifiziert ist. Die Route beginnt in Monschau, einer Stadt, die sich durch ihre historischen Fachwerkhäuser, kunstvollen Türen und die Rur, die das Tal durchzieht, auszeichnet. Nach dem Verlassen des Stadtkerns führt der Weg zu erhöhten Positionen, darunter der Eifel-Blick „Kierberg“, welcher eine abschließende Perspektive auf Monschau ermöglicht, bevor die Landschaft in bewaldete Bereiche übergeht. Der Streckenverlauf zeichnet sich durch ein wechselndes Relief aus, das schließlich zur Perlenbachtalsperre führt. Deren Gewässer begleitet die Wandernden entlang des Ufers. Im weiteren Verlauf wird Monschau-Höfen erreicht, wo das Nationalpark-Tor Höfen informative Einblicke in die Flora der Region, insbesondere die wilden Narzissen der Eifel, bietet. Das Ortsbild von Höfen ist zudem durch seine markanten, haushohen Buchenhecken geprägt, die als historisch gewachsener Windschutz dienen und ein charakteristisches Element des Monschauer Heckenlandes darstellen. Der Eifelsteig setzt sich mit weiteren Anstiegen und Abstiegen fort, stets begleitet vom Lauf der Rur, die sich durch felsige Waldabschnitte windet. Diese Passage bietet wiederholt Ausblicke, die die Anstrengungen der Tour kompensieren. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Aussicht von der Perdsley, die im Herbst eine beeindruckende Laubfärbung des darunterliegenden Blätterdachs offeriert. Der Ausblick vom Wolfshügel gibt schließlich den Blick auf das Etappenziel frei: Einruhr. In Einruhr mündet die Rur in den Obersee, womit diese anspruchsvolle Etappe ihren Abschluss findet.

24,3 km ca. 8:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
786 m
Abstieg
903 m
Höchster Punkt
550 m
Tiefster Punkt
279 m

Eifelsteig-Etappe 04

Einruhr → Gemünd

Etappe 4

Eifelsteig-Etappe 4: Von Einruhr durch den Nationalpark Eifel bis nach Gemünd Die Eifelsteig-Etappe 4 beginnt in Einruhr, von wo aus die Route zunächst leicht ansteigend das Umland umrundet. Anschließend führt der Weg durch den aufstrebenden „Urwald von morgen“ des Nationalparks Eifel, wo die Natur ihren ureigenen Gesetzen folgt. Das glitzernde Wasser des Obersees weist die Richtung, wobei die Strecke nahe am schroffen Felsufer verläuft. Zwischen Wald und Wasser erhebt sich die imposante Urfttalsperre, ein mächtiges, standhaftes historisches Bauwerk und eine der ältesten Talsperren Deutschlands. Ein Überqueren der Mauer eröffnet weitreichende Ausblicke auf die Wasseroberfläche und die umliegende Waldlandschaft. Eine Einkehrmöglichkeit steht zur Verfügung. Im weiteren Verlauf führt der Pfad bergauf, wo sich ein umfassendes Panorama über die Staumauer und die Seenlandschaft darbietet. Auf der Anhöhe erreicht man eine weite, offene Landschaft – die Dreiborner Hochfläche, welche im Frühsommer mit gelb leuchtendem Ginster erstrahlt. Diese Region offeriert eine weitreichende Sicht über die Umgebung und vermittelt ein Gefühl von Weite und unberührter Natur. Die geringe Lichtverschmutzung verleiht der Region zudem die Auszeichnung als Sternenpark, was bei klarem Nachthimmel ein beeindruckendes Firmament offenbart. Der weitere Weg über die Hochebene führt an der Wüstung Wollseifen vorbei, wobei ein markanter Turm am Horizont in den Blick gerät. Dieser Turm ist Teil der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang. Der Gebäudekomplex fungiert heute als internationaler Ort für Toleranz und Vielfalt. Das Gelände beherbergt ein Nationalpark-Zentrum sowie eine Ausstellung zur Historie Vogelsangs. Eine dortige Einkehr ermöglicht einen weitreichenden Blick auf den Urftsee und die Dreiborner Hochfläche. Anschließend führt die Route abfallend ins Tal der Urft, dem Etappenziel Gemünd entgegen. Unterwegs bieten die Aussichtspunkte Kickley und Modenhübel zusätzliche weitreichende Perspektiven auf die Eifellandschaft.

21,2 km ca. 6:45 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
574 m
Abstieg
509 m
Höchster Punkt
520 m
Tiefster Punkt
278 m

Eifelsteig-Etappe 05

Gemünd → Kloster Steinfeld

Etappe 5

Die fünfte Etappe des Eifelsteigs erstreckt sich von Gemünd bis zum Kloster Steinfeld. Der Startpunkt der Wanderung ist Schleiden-Gemünd, am Zusammenfluss von Olef und Urft. Die Route beginnt an der Mündung der Olef und führt zunächst auf einem kontinuierlich ansteigenden Waldweg. Diese Passage bietet eine intensive Walderfahrung, wobei verschlungene Pfade zu einem Aussichtspunkt leiten. Von der Kuckucksley eröffnet sich ein Blick auf das weite, bewaldete Oleftal und die Ortschaft Olef, welche ein nächstes Etappenziel darstellt. Der Dorfplatz, charakterisiert durch historische Fachwerkhäuser und eine Dorfkirche, bildet ein stimmiges Gesamtbild. Das Oleftal wird im weiteren Verlauf verlassen, und der Weg führt durch ruhige Waldabschnitte. Entlang des Pfades finden sich verlassene Erzgruben und Schürfstellen, die als Zeugnisse der einstigen Bergbaugeschichte dienen. Nach der Ortschaft Golbach weitet sich die Landschaft, und das Kloster Steinfeld wird als Ziel der Etappe sichtbar. Die Strecke führt an Bachläufen und Wiesen entlang, welche eine kontemplative Atmosphäre hervorrufen. Das Klosterareal wird erreicht, dessen mittelalterliche Mauern prägnant erscheinen. Der Zugang zum Klosterbereich ermöglicht das Eintreten in eine Umgebung, die zur inneren Einkehr und Besinnung einlädt. Im Inneren des Klosters befindet sich das Grabmal des heiligen Hermann Josef, dessen Besuch einen besonderen Aspekt der Etappe darstellt.

17,5 km ca. 5:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
491 m
Abstieg
313 m
Höchster Punkt
535 m
Tiefster Punkt
334 m

Eifelsteig-Etappe 06

Kloster Steinfeld → Blankenheim

Etappe 6

Die sechste Etappe des Eifelsteigs erstreckt sich vom Kloster Steinfeld über das Naturerlebnisdorf Nettersheim bis nach Blankenheim. Diese Etappe vereint Spuren römischer Geschichte und mittelalterlicher Kultur. Der Startpunkt ist das mittelalterliche Kloster Steinfeld. Von dessen besinnlichen Mauern führt der Weg hinab ins Tal des Gillesbaches. Ein folgender Anstieg auf den Königsberg offeriert eine weitreichende Perspektive auf die Türme des Klosters Steinfeld. Der Pfad führt durch dichte Baumkronen, bis die Urft die Landschaft der Talauen prägt. Eine auffällig gefasste Quelle markiert einen weiteren Wasserschatz entlang der Strecke. Die Bedeutung dieses Naturschatzes, insbesondere am Grünen Pütz, wurde bereits von den Römern erkannt, die hier eine eigene Leitung zur Wasserversorgung nach Köln etablierten. Legenden besagen, dass Medusenfiguren die Quelle bewachen und ihr direkter Blick die Gefahr der Versteinerung birgt. Die Route führt weiter durch Nettersheim, das Einkehrmöglichkeiten bereitstellt. Anschließend verläuft der Weg auf einem Holzsteg entlang des Römerweihers. Eine optionale Abzweigung führt zur römischen Tempelanlage Görresburg. Die Landschaft wird von Wiesen, Auen und durchsetzten Waldabschnitten geprägt. Das Tagesziel Blankenheim begrüßt mit einer imposanten Burg, deren Ursprung in einem römischen Kastell vermutet wird. Die spätere mittelalterliche Anlage erhielt barocke Elemente und beherbergt heute eine Jugendherberge. Der historische Ortskern von Blankenheim lädt zum Ausklang des Tages zum Spaziergang durch die Fachwerkgassen ein, wo zudem die Ahrquelle zu entdecken ist.

23,4 km ca. 7:15 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
490 m
Abstieg
545 m
Höchster Punkt
566 m
Tiefster Punkt
412 m

Eifelsteig-Etappe 07

Blankenheim → Mirbach

Etappe 7

Die Eifelsteig-Etappe 7 erstreckt sich von Blankenheim bis Mirbach. Der Ausgangspunkt dieser Tour birgt eine bemerkenswerte Besonderheit: Unter einem historischen Gebäude in der Altstadt Blankenheims entspringt die Ahr, die hier ihren Ursprung nimmt. Vom Quellgebiet der Ahr führt der Eifelsteig in bewaldete Regionen. Zunächst folgt der Weg in abwechslungsreichem Terrain dem historischen Brotpfad. Dieser Pfad diente einst dem Transport und Vertrieb von Backwaren nach Blankenheim, was zu zügigen Fortbewegungen der Händler:innen führte. Heutzutage ermöglicht die Route eine kontemplative Erkundung, inklusive des Aufstiegs zu einer Anhöhe. Dort erwartet die Wandernden die markante Brotpfad-Hütte, deren Anziehungskraft sich unmittelbar erschließt. Ein bereitliegendes Gästebuch offeriert die Möglichkeit, eine persönliche Spur auf dem Eifelsteig zu hinterlassen. Nach einer Erholungspause führt der Weg durch weitläufige Wald- und Wiesenlandschaften, die den Blick in die Ferne freigeben. Hinter Alendorf wird der Kalvarienberg, ein Gipfel auf 520 Metern Höhe, schrittweise erklommen. Ein erfrischender Wind begleitet den Aufstieg und vermittelt ein Gefühl von Weite und Erfolg. Die klare Höhenluft lädt zum Innehalten und tiefen Durchatmen ein. Auf dem Gipfelbereich sind schlanke, grün gewachsene Wacholder zu finden, deren Vorkommen in Alendorf alljährlich mit einem Fest und Wacholderschnaps gewürdigt wird. Vom Kalvarienberg aus zeichnet sich das Etappenziel bereits ab. Dem sanft mäandrierenden Mirbach folgend, erreicht man den Ort. Dort erhebt sich eine architektonisch ansprechende Kapelle, deren Besuch empfohlen wird. Die Erlöserkapelle fasziniert durch Tausende goldener Mosaiksteine, die das Innere in ein einzigartiges Licht tauchen und einen eindrucksvollen Abschluss der Etappe bilden.

17,7 km ca. 5:30 h — Streckenweg Wandern
Aufstieg
362 m
Abstieg
373 m
Höchster Punkt
550 m
Tiefster Punkt
407 m

Regionen entlang der Strecke

Diese Regionen durchquert der Weg. Im Reiseführer einer Region findest du die Etappen, die dort verlaufen — samt Unterkünften in der Nähe.

Partnerwege

Wege, die an den Eifelsteig anschließen, aber keine eigene Etappe sind.

Gespeichert